Soulfood Passionistas
Soul Food Passionistas – so nennen sich die Gastro Survival Passionistas heute, in der Neubesetzung. Carsten und Buddy treffen Menschen - Helden am Herd, Trendsetter, Küchengötter, Foodies, Weinmacher, Hotelmaniacs oder Genußmenschen – und machen das was sie am besten können: quatschen, talken, essen + trinken. Ursprünglich haben Ralf Bos (ja, der Trüffelgott und Food-Legende) und Buddy den Podcast gegründet - nun hat sich das Podcastteam, neu gefunden. Die Soul Food Passionistas holen nicht nur mega-prominente Gäste ans Mikrofon, sondern auch Menschen die tolle Ideen oder neue Perspektiven in die Gastronomie und Kulinarik bringen. Carsten Henn, Bestseller-Autor, Juror, Food- und Weinexperte und Buddy Zipper, hochmotivierter Gast der gehobenen Gastronomie sowie Hobbykoch, Moderator und leidenschaftlicher Podcaster sehen ihren lockeren Talk als „Hub für gute Zeiten“ – d.h. gute Laune ist nicht nur Teil des Programms – sondern steht bei diesem „Schaumwein-Podcast“ (… so hat es auch schon immer Ralf betont) und „Good-Food-Talk“ (…Buddys Perspektive) im Mittelpunkt. Neben dem „Who-is-Who“ der Gastroszene (u.a. Tim Mälzer, Nelson Müller, Cornelia Poletto, Lucki Maurer, Alexander Herrmann, Björn Freitag, Kevin Fehling, Christoph Rüffer, Mario Kotaska, Johann Lafer, Mike Süsser und viele bekannte Küchengötter waren schon da) – kommen auch gerne „kulinarisch-vorbelastete“ Akteure wie Günther Jauch, Horst Lichter oder Bernd Stelter zu den beiden Passionistas. ...und wer einmal reingehört hat, weiß warum dieser Podcast so beliebt ist: Offen, ehrlich und "direkt auf die Schnauze". Buddy und Carsten - beide immer leicht chaotisch vorbereitet - gönnen sich im Podcast stets ein Gläschen feinsten Inhalts und nehmen sich etwas von dem wir heutzutage nur noch wenig haben: Zeit für Euch, die Gäste und die Themen. Feedback, Anregungen und Kritik sind erwünscht: info@soulfoodpassionistas.de - Mehr Infos über https://www.soulfoodpassionistas.de
Soulfood Passionistas
Dennis Kuckuck + Dennis Ruhl: Im Team auf Sternejagd - Vendôme neu aufgestellt.
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Folge 195: Man fährt den Berg hoch, landet in einem weißen Schloss, und plötzlich sitzen da zwei "Dennises". Klingt nach Verwechslung, ist aber Hochpräzision: Buddy und Carsten sind im Vendôme in Bergisch Gladbach und sprechen mit Dennis Kuckuck (Küchenchef und Nachfolger des legendären Joachim Wissler) und Dennis Ruhl (Sommelier) über das, was in der Spitzengastronomie selten laut gesagt wird: Wie fühlt sich Verantwortung an, wenn alle „Sterne“ sagen, du aber erst mal „Stabilität“ liefern musst? Es geht um Klasse ohne Gehabe und um Geschmack, der nicht schreien muss und es geht um die Staffelübergabe, um Druck, um Selbstvertrauen (ohne Ego-Show) und um dieses herrlich deutsche Klischee der großen Fußstapfen, das hier mit Genuss vom Tisch gewischt wird. Dazu liefert die Folge das, was Soulfood Passionistas am stärksten kann: Wärme im Gespräch, klare Sätze im Inhalt und Humor an genau den Stellen, an denen man sonst verkrampft. Bonus: Warum Service kein Anhängsel ist, sondern Stimmung baut, Fehler abfedert und Gästen das Gefühl gibt, wirklich willkommen zu sein. Am Ende bleibt ein Satz hängen: "Ohne Seele kommt kein Teller an. Und ohne Team bleibt selbst der beste Teller allein."
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00:00:04 Buddy
Ihr braucht Soul Food, ihr bekommt Soul Food.
00:00:09 Buddy
Wir sind die Soul Food Passionistas.
00:00:15 Buddy
Für euch, ihr Helden am Herd, mit Carsten Henn und Bonny Zipperl.
00:00:23 Buddy
Ich kann ja der.
00:00:23 Carsten
Dom sehen von hier aus. Ja, der Dom, ja, also quasi ist das noch, ist das noch Kölner, Kölner Stadtgebiet hier. Oh, das hören die sehr gerne in Bergisch Gladbach, ich darf nie wieder hierhin kommen.
00:00:36 Buddy
Ja, du, heute haben wir es uns einfach gemacht, damit wir ich nicht wieder mit den Namen durcheinander kommen muss. Ja, das stimmt, Dennis und Dennis, das ist total cool. Ich hab schon die ganze Zeit nur, hab ich noch überlegt, welche, weil ich bin ja bekannt für Dad-Witze, ne, also so wie weiß der Kuckuck oder was weiß ich, ja, also all solche Sachen, hab ich beschlossen, mach ich heut nicht, ne, ne, auch keine doofen Witze über Sylt oder sowas, Ich mache heute keine Dad-Witze, verspreche ich. Ehrenwort? Nein, versprochen. Ja, wir sind total happy. Endlich haben wir es geschafft und sozusagen in "The Next Generation" sind wir angekommen.
00:01:07 Carsten
Jetzt sind wir, ja, ja, und und ich find, ich finde, das kulinarische Deutschland guckt zurzeit ganz genau hierhin, wo wir jetzt sitzen, was hier passiert, wie hier gekocht wird und ja, da sind wir eigentlich auch schon mitten im Thema. Wir sind im Vendom, wir sind eben den Berg hinauf gefahren zum Weißen Schloss, das hier thront und sind jetzt vorne im Vendom sitzen hier und, Und ja, Dennis und Dennis sind sind bei uns oder wir sind bei euch und ich so gerade frage ich mich, ob irgendeiner von euch noch einen Spitznamen hat, damit das Team euch unterscheiden kann.
00:01:38 Carsten
Also ist der andere ist Dennis oder der eine ist oder so, der heißt jetzt Chef, wie sag ich das,
00:01:44 Dennis Kuckuck
Also seit dem 1.11. Gibt es also die Kleinigkeit, die noch dazu gekommen ist, dass dass man als Chef noch bezeichnet wird oder gerufen wird. Aber ansonsten ist das immer und.
00:01:54 Buddy
Das geschieht dir nach all den Jahren ja recht. Ja, also ne, also dass man auch mal Chef genannt wird, dann ja, aber um um das mal ganz auf den Punkt zu bringen, Dennis, wir haben 2 Dennis hier, haben wir Dennis Ruhl und Dennis Kuckuck. Dennis Ruhl ist ja Sommelier, der Mann über die Geister und das, was wir jetzt gerade hier im im Glas haben und Dennis Kuckuck, Den man vielleicht noch aus alten Zeiten unter einem anderen Nachnamen kennt, so wie wieso hast du deinen Namen, wie aus Anonymitätsgründen oder nee,
00:02:25 Dennis Kuckuck
Meine Frau hieß oder heißt immer noch gucken und wir haben geheiratet und ich hab den Namen übernommen.
00:02:29 Buddy
Cool, also das war nur in den Neunzigern innen, ich heiß ja, ich heiß Herr Zipper, also so wie meine Frau. Ja, also das ist, das find ich cool, ne, lass uns anstoßen auf sowas, auf Frauen, ja, und die Kinder, die daraus entstehen, ja, zum Wohl, zum Wohl.
00:02:48 Buddy
Hai, der ist lecker. Was haben.
00:02:49 Dennis Ruhl
Wir denn? Rosé Champagner haben wir, das trinkt ganz gerne Rosé Champagner und deswegen haben wir da mal ein schönes Fläschchen Bollinger Rosé aufgemacht. Mhm, gut ausgebaut, 6% Rotwein mit untergemischt, das ist tatsächlich erlaubt für die Farbe und auch aus Prestige schlagen aus AI.
00:03:09 Buddy
O. K., ist Pinot Noir mit drin oder.
00:03:11 Dennis Ruhl
100% 100% Pinot Noir, Das Haus selber sitzt ja in A.I. Und drumrum wachsen auch die besten Pinot Noir Trauben in der Champagne. Deswegen haben sie sich das nicht nehmen lassen, nur Pinot Noir reinzuholen.
00:03:23 Buddy
Nicht schlecht, so kann man das machen, ne. Also, ne, man muss dazu sagen, wir zeichnen wirklich sehr zeitnah auf. Das heißt, morgen früh schon geht der Podcast auch online. Ja, das ist definitiv, weil wir, muss ich ja auch gestehen, ich muss mich nur entschuldigen. Das ist, glaub ich, der dritte Termin oder so.
00:03:38 Dennis Kuckuck
Ich würd sagen, der vierte, aber wir zählen nicht mit.
00:03:44 Buddy
Mindestens zweimal war ich schuld.
00:03:47 Buddy
Bitte seh es mir nach, das ist mit ganzer Liebe, ja, dass wir jetzt da sind und dass das endlich funktioniert hat. Es, es lag wirklich an mir und daran, dass es sehr, sehr viel zu tun ist, gerade und na ja, so ist das, wenn man nicht den ganzen Tag Podcasts machen kann, sondern auch ich muss ja ab und zu noch mal arbeiten und so und deswegen, Hat sich das so ergeben, noch mal Entschuldigung, ja, und das wissen die Hörer draußen gar nicht, ne, also schön,
00:04:10 Carsten
Dass wir jetzt hier sind, umso schöner, ja, wir wären eigentlich direkt kurz nach kurz nach Übergabe hier gewesen und das war ja, damit können wir, glaub ich, auch reinspringen, das war ja für für viele überraschend, wie fix das denn ging mit der Ankündigung. Also ich find, ich mein, wer das Restaurant beobachtet hat, der wusste eigentlich ab an den Punkt, wo du zurückgekommen bist, hier ins ins Bergische, dass das eine Regelung ist, die die mit Zukunft getroffen worden ist, dass du den Laden, Dann irgendwann übernimmst. Aber niemand wusste so genau, wann also außen, wann Wissler übergibt und dann gab es ja sein fünfundzwanzigjähriges, was dann noch gefeiert wurde und dann war die Ankündigung, glaube ich, im September, September und Oktober, Ende Oktober war, 31.
00:04:53 Carsten
Oktober war sein letzter Arbeitsausschluss, also im Endeffekt quasi 6 Wochen vorher und davon waren 2 Wochen noch Betriebsferien. Genau, das heißt, es gab dann noch 4 Wochen, wo die Leute, wenn sie sagen wollten, wir wollen doch mal bei Wissler essen, auch mal kommen konnten und dann war, Schicht im Schacht oder Übergabe, heftig. Also hab ich so, glaub ich, auch noch nicht mitbekommen, dass so 'n Wechsel so stattgefunden hätte.
00:05:12 Dennis Kuckuck
Und das war für mich mit Abstand der beste Wechsel. Also es war, ich wurde vorbereitet seit 3, also gute dreieinhalb Jahre, wurd ich vorbereitet auf den Tag, dass das was jetzt gekommen ist und ich bin aus dem Grund auch nur zurückgekommen. Also Herr Wissler bot mir das an, Dennis, ich bau dich auf, ich mach das aus dir und wenn du willst und dich weiterentwickelst, dann dann wirst du mein Nachfolger. Und davon wussten tatsächlich nur Herr Marenbach, Herr Althoff, Wissler, ich und der damalige Kollegendirektor, Herr Schmidt.
00:05:45 Dennis Kuckuck
Und ansonsten wusste das keiner. Ja, klar, die unsere eigenen Frauen noch, aber ansonsten wusste das einfach keiner und das durfte auch nicht irgendwie kommuniziert werden. Und dann ging das peu a peu los. Also das erste halbe Jahr war noch mal so kurz ankommen, nach der Zeit, wo ich nicht mehr hier war und.
00:06:03 Buddy
Ja, du warst eigentlich in Berlin?
00:06:05 Dennis Kuckuck
Genau, ich war anderthalb Jahre in Berlin, weil ich dort die Möglichkeit bekommen habe, ein Restaurant zu eröffnen. Und da hatte ich auch mit Herrn Wister schon vorab darüber gesprochen. Was meinen Sie, ist das ein guter Step jetzt? Das war die Carte Blanche für ein freies neues Restaurant und da sagt der Dennis, das ist die Möglichkeit, nutz sie.
00:06:23 Buddy
Aber Du hast das wirklich auch, Cumberland hast du, glaube ich, hieß Cumberland, hast du, glaube ich, selber sogar aufgemacht.
00:06:29 Dennis Kuckuck
Genau, ich war, ich war von Tag 1 dabei, ich hab hier eine Gabel ausgesucht, ich hab das Glas gekauft, ich hab die Küche eingerichtet, ich hab einfach dort das alles von der Pike mit aufgebaut und bin daran einfach gewachsen. Also mit 27 ein Restaurant für 120 Sitzplätze, Mit ausstatten zu dürfen und zu können, das ja,
00:06:47 Buddy
Aber dann das übliche Drama mit dem Investor, ne, oder wie immer, ne, also der, der dann so 12 Monate sagt, mach dir keine Sorgen und ab Monat 13 Scheiße.
00:06:56 Dennis Kuckuck
Ja, es ging da, es ging da primär nicht ums Geld, sondern es ging da eigentlich nur darum, dass er auf das Ganze keine Lust mehr hatte, ne, es ging darum, Dennis, ich oder Herr Kuckuck, ich möchte nicht, dass Sie Soßen an den Tisch angießen, ich möchte nicht, dass Sie das machen, sondern ich hätt gern Schnitzel und hab ich gesagt, wissen Sie, wenn Sie kommen, können Sie alles bekommen, was Sie wollen von mir, Aber ich kann nicht das Schnitzel nehmen, die Gänseleber einbauen, das funktioniert irgendwie für mich von der Überzeugung her nicht. Und dann war der Buschfunk schneller als ich dachte, hier in in Köln oder in Berggladbach bei ihm und wir waren immer im Austausch und dann bot er mir das an.
00:07:29 Carsten
Das war aber damals auch kurz nachdem der dritte Stern verloren gegangen ist oder du kamst im Endeffekt dann zurück, als der dritte Stern weg war.
00:07:37 Dennis Kuckuck
Wir saßen an diesem Tisch hier, Dort, wo du jetzt sitzt, bei dieser ist er und ich saß dort, wo Karsten jetzt sitzt und kriegst so Gänsehaut,
00:07:43 Buddy
Das ist ein Wahnsinnsaugenblick, das das hat uns so miteinander verschweißt und wir saßen hier und haben die Vertragsmodalitäten aufgeschrieben auf dem blankoweißen Zettel, Überschrift Dennis Kuckuck und alles runter und die oberste Regel war immer, 3 Sterne, das ist das Wichtigste und das Essentiellste, was wir halten müssen, das musst du dir verinnerlichen, es gibt nur diese Regel, 3 Sterne,
00:08:08 Dennis Kuckuck
Etwa 10 Minuten später klingelt das Telefon, das Handy lag da, pinken Flügel, so der damalige Guide Michelin Chef Deutschlands und ja, das Handy war relativ laut gestellt. Ich saß da und ja, hallo Herr Wissler, ich muss Ihnen leider mitteilen, das war ein ganz kurzes, direktes Gespräch. Ich hab wisst, ich muss Ihnen mitteilen, morgen bekommen Sie keine 3 Sterne. Mhm, und dann sitzt du da, Und dann schaust du einen Mann an, der der natürlich ja.
00:08:39 Buddy
22 Jahre,
00:08:40 Dennis Kuckuck
Ne, 1815 1616 Jahre 16 Jahre gab es 3 Sterne und der da saß und ja, O. K., alles klar, danke, ciao. Haben aufgelegt, er hat den kulinarischen Direktor angerufen und dann hab ich nur zu ihm gesagt, Chef, ich bin hier, weil ich mag das Kochen hier, ich mag das mit Ihnen, ich mag das Zusammenspiel mit Ihnen, ich komm trotzdem. Und dann, ja, und dann hab ich ihn nach Hause gefahren und dann und wir wollten eigentlich abends noch essen gehen, um dann auf den Vertrag anzustoßen.
00:09:13 Dennis Kuckuck
Aber ja, ich hab gesagt, ich komm, ich komm und das hat so einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen, dass er ab dem Zeitpunkt, das hat er mir im Nachhinein erzählt, gesagt, O. K., das ist er, das ist er, das ist der, also das ist nicht dem, da muss ich nicht noch nach drauf aufbauen und um zu wissen, dass er es ist, sondern ich weiß, das ist er.
00:09:34 Buddy
Aber ich glaub, das ist auch wirklich so, weil ich glaube, man, ich unterscheide bei Köchen, ich bin ja kein Koch, ich bin ja Seiteneinsteiger sozusagen, und ich entscheide bei Köchen zwischen so Herzbuben und Söldnern. Ja, so Söldner, das sind die, die kaufst du halt ein, ne, die machen ja, die machen guten Job, also keine Frage, ne, aber dann hast du die Herzbuben, die sagen, O. K., auch wenn das und das ist, ich bin jetzt nicht hier wegen der Sterne, sondern wegen der Location, wegen dem Team, wegen meinem Chef oder dem Inhaber oder wie auch immer, oder, Der Gegend oder irgendwas, was was denen wirklich das Herz erwärmt und ich will da auch gar nicht urteilen, was jetzt gut oder schlecht ist, jeder hat das Recht, seinen Job zu zu machen und du würdest ja auch nicht umsonst arbeiten, aber trotzdem find ich das total wichtig und deswegen wär es ja Soul Food, ja so mit Seele und so weiter find ich das total wichtig, dass man mitbekommt, dass Menschen eben da auch ein Stück Seele reingeben und dieses Stück Seele ist ja das, was das nachher macht, weißt du, kannst Wein verkaufen, kann jeder,
00:10:28 Buddy
Ja, so passt ja, ne, kann, also dem kannst ja Sprüche geben oder auch Essen verkaufen oder so, kannst den Leuten, aber das kommt ja nur an, wenn das mit Seele gemacht wird und wenn du dann bei einem Gast siehst, hör zu, dem kann ich heute keinen Schampus reinschrauben für ein Tausi, der kriegt jetzt erst mal ein Glas, der kriegt ein Glas Crémant, dann wird er sich mal dran gewöhnen kann, was gut ist, weißt du, was ich mein, dann muss man, Dann hat man da so eine, so eine Entwicklung und das finde ich halt ganz, ganz wichtig und deswegen glaube ich auch, das glaube ich auch, dass, dass Herr Wissler da die richtige Entscheidung getroffen hat.
00:11:00 Buddy
Ja, ich fühl mich wohl. Ja, wie oft hast du nicht geschlafen?
00:11:04 Dennis Kuckuck
Entschuldigung, Das ist in der Situation, als das Angebot kam oder meinst du jetzt, als das veröffentlicht wurde? Sowohl als auch, er schläft seit 3 Jahren.
00:11:16 Dennis Kuckuck
Also natürlich hat man sich mit diesem, mit diesem Gedanken, dass, Dieses Restaurant zu übernehmen und der Nachfolger von ihm zu werden, damit befasse ich mich wirklich seit dreieinhalb Jahren und 1.1. 25 war immer abgemacht, das war so das Ding und ab dem ersten oder seit Oktober 24 bin ich so ein bisschen, wollt ich die Gespräche suchen und dann haben die nie stattgefunden und dann hab ich mir gedacht, OK komm, mhm, das ist ein Mann, der der so lange hier gearbeitet hat, dem willst du jetzt, will man keinen Druck machen, dass er jetzt rausgehen soll, wollt ich auch nicht,
00:11:49 Dennis Kuckuck
Ist überhaupt nicht meine Intention gewesen. Und dann hab ich halt immer wieder nachgefragt, wie sieht es aus und das Gespräch hat immer mit ihm stattgefunden, um das so ein bisschen abzutasten, O. K., wie, wie weit, wo befinden wir uns. Und dann war aber im Sommer 25 so der Punkt, wo ich mir gesagt hab, O. K., Chef, entweder passiert jetzt was, also ich will irgendwas wissen. Also dieses mit mir rumspielen, mich hinhalten, da hab ich keinen Bock mehr drauf. Und dann hat er gesagt, du gehst jetzt in Urlaub und sobald ich aus dem Urlaub wiederkommen, Kommt das Ganze.
00:12:20 Dennis Kuckuck
Und ich würd sagen, die Unsicherheit zu wissen, was jetzt kommt, mit der Antwort zu leben, O. K., Dennis, du wirst es jetzt nicht werden, weil ich noch 5 Jahre mache, das hat mir mehr Unruhe und mehr unruhige Nächte verschafft als der Gedanke, O. K., geil, ich werd es jetzt.
00:12:39 Carsten
Das war kein schöner Urlaub, wahrscheinlich oder nee,
00:12:41 Dennis Kuckuck
Das war schon das Dauerthema. Man kann mal meine Frau fragen, ich glaube, das Thema Wissler Vondom Übernahme, das war schon, Ein ein sehr, sehr präsentes Thema bei uns, das waren sehr viele unruhige Nächte und dann, ja und dann, ich freu mich einfach wirklich, dass dass diese Übernahme stattgefunden hat, ich hab die absolute Freude und ich brenn dafür und ja, Angst, nicht nee, ich weiß, was ich kann und man muss mit dem Mindset hier reingehen, dass man 2 Sterne kocht.
00:13:14 Dennis Kuckuck
Also man darf da gar nicht an sich zweifeln, das ist, Das ist kein Restaurant des Zweifelns und wenn sie, wenn du sowas übernimmst von so einer Koryphäe in der dieser Kochzunft, da, da musst du, da musst du mit breiten Schultern dastehen und durchlaufen.
00:13:28 Carsten
Ja, was ich jetzt nicht mehr lesen kann, ist irgendwie diese, diese großen Fußstapfen, das ist ja so überall große, ich denke, boah, echt Leute, lass mal die gleich,
00:13:35 Buddy
Ich streich das mal eben durch hier,
00:13:38 Carsten
Weg damit, ne, als als müsste man, ich mein, das Bild ist ja, du gehst in denselben Spuren wie derjenige, was für ein Blödsinn, du machst deine eigenen Spuren, du, du gehst vielleicht auch, Dass du tenselst mehr oder so, aber es geht ja gar nicht darum, dass du diese Fußstapfen füllen musst im Sinne von jetzt koch ich genauso, sondern du machst dein eigenes Ding und was man hat, ist eine große Bühne, wo wo die Leute was, was für ein Geschenk, ne, dass in diesem Restaurant zu sein, alle gucken hin, alle sind gespannt, toll, ich mein, andere Köche, die irgendwie auf dem Land sind, da guckt kein Mensch hin, wenn die, wenn die kochen und hier sind alle Mensch, der macht das, ne, da, die, die glauben alle an den, das ist super, ne, aber ich find immer, das ist so eine, so eine deutsche Art, ja, die großen Fußstapfen, da musst du aber echt vorsichtig sein,
00:14:13 Buddy
Die Franzosen können das auch,
00:14:15 Carsten
Schrecklich, schrecklich, ich find das wirklich, Ich, warum nicht positiv sagen und sagen, Mensch, toll, super, da war jemand vorher, der hat großartig gekocht, jetzt bin ich hier, das ist ein tolles Restaurant, ich mach mein eigenes Ding und da ist ja schon direkt so dieser Vergleich da, die großen Fußstapfen, die man füllen muss. Nein, Blödsinn, es sind neue Fußstapfen, ne, ich glaube, dass es, ich les, hab es jetzt immer wieder gelesen, ich dachte, boah, nee, ich will es nicht mehr lesen, ich will, vielleicht kannst du es nicht mehr hören, echt, ich hab gestern geschrieben, ja,
00:14:37 Buddy
Die Überschrift für den Podcast, hab ich so Arbeitstitel, schreib ich immer auf, Siebenmeilenstiefel, hab ich mit den Fußstapfen nicht hören konnte. Ja, I make my own food, Ich glaube, das ist doch gar nicht wichtig, weil ich glaube, man muss das mit mit Leben erfüllen und ich, ja, ich muss ja zugeben, ich kenn dich aus dem Fernsehen, ja, deswegen bist du mehr präsenter als du denkst, komm ich nachher noch drauf zu sprechen, aber wir haben ja noch ein Dennis hier, wir haben ja die luxuriöse Version von Dennis hier, Dennis hoch 2 hoch 2 ja und du hast, glaub ich, nee, du warst hier und dann ist, glaub ich,
00:15:10 Buddy
Dennis wieder zurückgekommen oder bist du?
00:15:12 Dennis Ruhl
Nee, Nee, nee, nee, ich bin also ich war schon mal hier in Bergisch Gladbach, das ist aber schon mehr als ein Jahrzehnt her in Lehrbach nämlich und durfte die ja durfte das Haus mehr oder weniger mit abschließen,
00:15:23 Buddy
Mit dem Nils damals noch das schöne Lehrbach,
00:15:26 Dennis Ruhl
Das schöne Lehrbach, ja, wo es jetzt immer noch schön ist, aber nicht betretbar sein wird und nein, ich bin vor 2 Jahren hier angekommen und Dennis war schon, war schon da. Ja, ich bin von Sylt gekommen, Mit langer, mit langer Planung, sagen wir es mal so, ne.
00:15:42 Buddy
Also, Das war auch genau der Wechsel, wo, wo, wo King weggegangen ist, oder?
00:15:45 Dennis Ruhl
Ja, sie hatte das Glück, tatsächlich mit, mit vielen, oder was heißt vielen, aber mit einer guten Handvoll großen Chefs arbeiten zu dürfen. Nils Henkel, dann ging es zu Steinheuer, wo ja der Hans Stefan Steinheuer noch war, dann war die Übergabe dort zu Christian Binder auf Sylt, genauso wo Johannes King war, dann war die Übergabe irgendwann zu Jan Philipp Bergner, hier dann unter Joachim Wissler und jetzt kommt der nächste große Kopfhörer, der Arbeitgeber,
00:16:14 Carsten
Der kommt, wenn ich den hole, dann kommt der Alte weg. Ja, der ist eigentlich Headhunter, weißt du, im eigentlichen, aber warum, warum von Sylt, Ins Bergische. Ich mein jetzt nicht, es ist beides wunderschön,
00:16:27 Dennis Ruhl
Aber das Bergische war nie geplant, nie oder nicht mehr geplant nach dem kleinen Ausflug nach Lehrbach tatsächlich. Aber man muss sagen, ich damals, wir hatten uns relativ schnell für Köln entschieden, das ist so ein bisschen meine Wahleinheit, ne. Ich hab hier viele Bekannte im Umkreis, viele Freunde und ich fühl mich hier einfach, Wohl, ne, also die Stadt ist jetzt nicht unbedingt die Schönste, das hallo, hallo,
00:16:50 Dennis Kuckuck
Hallo, hallo,
00:16:51 Dennis Ruhl
Aber es ist die witzig, zu Ende jetzt diesen Podcast, also Dennis ist nur noch allein da, nein, es ist 'ne unheimlich witzige, menschenoffene Stadt und das hat mir immer gut gefallen und auch die Community hier in der Stadt, die die ist sehr, sehr wachsend, gefühlt jetzt natürlich seit 2 Jahren, seitdem ich das wieder vermehrt mitbekommen und Sylt war 'ne wunderschöne Zeit, ich hab super viel, Erlebt, gelebt und auch gelernt auch, aber irgendwann muss man auch sagen, es ist trotzdem die Insel und.
00:17:22 Buddy
Du hast kein Bergisch Gladbach Akzent, wo kommst du her,
00:17:25 Dennis Ruhl
Vom Bodensee tatsächlich, von Langenargen, ja, und bin einmal von unten nach oben und dann wieder zurück in Westen.
00:17:34 Dennis Ruhl
Unglaublich, Ja, also Kilometergeld könnte man schon mal ansprechen.
00:17:37 Buddy
Ja, wobei jetzt Söllringhofer, das ist ja auch eine tolle Adresse und ich, ich sag auch was, Was King da geschaffen hat, ist schon was ganz Außerordentliches. Ich find ein ganz toller Typ. Also wir hatten ihn auch schon ein, zweimal hier im Podcast noch zu zu Ralf Bos Zeiten und das, also ich muss sagen, wirklich, wirklich faszinierend. Aber so, so kommen ja dann die Guten zusammen, ja, ne, also das passt ja dann, ne, ne,
00:17:59 Carsten
Das passiert auf einmal, wenn man das so sagen darf. Du hast doch einige tolle Weinkarten da gehabt. Ich mein, das waren ja auch Restaurants, die wirklich starke Weinkarten hatten mit einer großen.
00:18:08 Dennis Ruhl
Also Ich konnte unheimlich viel lernen, Probieren, vor allem und dadurch natürlich auch mitnehmen. Also da bin ich unheimlich dankbar an an jetzt muss man schon fast sagen, jede Frau, die mich gelernt hat, ja von von Kindesschuhen an sozusagen, ob es Mutter, Oma, dann in der Lehre, die Irene war, die Irene K. Oder dann halt eben ja Desiree, Gabi Steinheuer oder auch Bergering, ne. Also würde ich nie wieder missen, weil ich würde es genauso wieder machen.
00:18:41 Dennis Ruhl
Also absolut top, ne? Und ja, wie wie Dennis sagt, jetzt muss man auch seine eigenen Fußstapfen mal in Schnee treten oder oder sonst wo rein. Und ich glaube, das machen wir, machen wir ganz souverän,
00:18:54 Buddy
Wobei ihr natürlich auch eine super Ausbildung habt, wenn man das so auf auf die Vergangenheit sieht. Also, du hast ja mal ganz hart angefangen im Schiffchen und dann. Ja, ne, damals war der Ton ja noch anders, ja, so und hat sich ein bisschen geändert, mittlerweile auch, aber das, da war der Ton schon. Ich glaube,
00:19:10 Carsten
Man sollte so T-Shirts machen, weißt du, ich hab im Schiffchen gekocht und lebe immer noch oder stehe noch am Herd oder so. Ich koche noch, ja,
00:19:18 Buddy
Ich kann mir auch vorstellen, dass Erik auch schon mitunter mal gesagt hat, wo der Hammer hängt, vielleicht auf eine andere Art, aber, Du warst bei Montsonnier, wärst du noch, dann, dann, wie gesagt, Cumberland und dann eben hier warst du zweimal. Also einmal,
00:19:33 Dennis Kuckuck
Genau, einmal 7 Jahre und oder einmal sechseinhalb und einmal, ja, ich hab dieses Jahr mein zehnjähriges.
00:19:39 Buddy
Kriegt man da eine Uhr? Nee, ne, nee, kriegt man erst,
00:19:41 Dennis Kuckuck
Wenn zum zweiten, ja, O. K., zum dritten Stern, das geht raus an alle, die es entscheiden. Ja, genau,
00:19:49 Buddy
Hey, wir, wir können ja dran arbeiten, ne. Also, das ist überhaupt kein Problem. Und ich finde, ich finde das ganz spannend. Und ich habe ja vorhin gesagt, ich kenne dich aus dem Fernsehen. Warum? Weil es gab die Dokumentation über Agnes Karasch. So, und das ist schon ein bisschen her, auf Arte lief die, glaub ich, war 19, genau, ja, ich hab die irgendwann nachts gesehen und ich war total begeistert davon. Also, A. Von Agnes, die möcht ich ja unbedingt mal im Podcast haben. Im Moment wohnen sie, glaub ich, in Kopenhagen,
00:20:17 Dennis Kuckuck
Auf den Peröhrinseln.
00:20:19 Buddy
Ja, sie hatte gesagt, sie ist oft das in Kopenhagen, deswegen und und sie ist dann von von hier aus praktisch weggegangen nach Grönland, nach und zwar ins Cox. Ja, und das fand ich total witzig, Weil das war ja so ein so ein Happening Konzept da auf auf und dann wurde es ein richtiges Restaurant. Also ich fand das schon sehr schräg, aber dann warst du in diesem in dieser Dokumentation mit dabei und sie hat gezweifelt, ob sie es will und du hast gesagt, mach das so, obwohl du genau weißt, ich verlier meine beste Kraft.
00:20:52 Buddy
Ja, gerade als Zucef, weißt du ja, hey, ich brauche meine Leute hier an Deck, sonst bin ich im Arsch. Pardon, wenn ich das so formuliere, aber dann ist sie ist ja wirklich eine eine Ausnahme, Köchin kann man wirklich sagen, also so sehe ich, so nehme ich das absolut, absolut und und mit einer Detailversessenheit und Genauigkeit und das finde ich schon super, das sieht man auch in der Dokumentation sehr schön, weswegen ich die auch unbedingt mal hier haben möchte, also im Podcast.
00:21:13 Carsten
Kopenhagen fliegen.
00:21:14 Buddy
Ja, Ich war ja grad jüngst da, aber dann hab ich es natürlich vergessen und ja, alter Mann und das ist das und aber nichtsdestotrotz und da fand fand ich das schon sehr angenehm und dann hab ich mitbekommen, dass du das eben hier machst und dann hab ich gedacht, oh, das hat er verdient. Ja, das fand ich jetzt wirklich, das war wirklich so, hey, klasse, weil das man erarbeitet sich ja auch so ein paar Sachen und und deswegen um das Fußstapfen Thema noch mal abzuschließen, ich glaube, dass man, Dass diejenigen, die irgendwas in den Schoß gelegt bekommen unter dem Motto, jetzt mach mal relativ schnell, das nicht mehr zu wissen, zu schätzen wissen.
00:21:47 Buddy
Aber wenn du dir das erarbeitet hast, dann weißt du ganz genau, was steht auf dem Spiel.
00:21:51 Dennis Kuckuck
Also ich hatte immer das große Glück, Chefs zu haben, die die mein Talent gesehen haben und es gefördert haben. Ich war auch mit Sicherheit zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, immer. Also ich hatte nie Plan B, es gab nie Plan B, nach der Lehre im Exesio gab es so Schiffchen und, Danach gab es keine andere Option. Also so und dann fing es dort halt schon an, dass du alles auf eine Karte gesetzt hast. Herr Bogey stand vor mir beim Probearbeiten, ich hab noch nicht zu dem Zeitpunkt zum Probearbeiten, hat noch nicht meine Ausbildung bestanden. Und dann fragt er mich damals noch, Herr Melzer, Herr Melzer, als was wollen Sie denn hier beginnen oder starten?
00:22:27 Dennis Kuckuck
So und dann dacht ich mir, oh Gott, was machst du denn jetzt? So kurz, kurz, all meinen Mut gefasst, dann hab ich gesagt, ich würd gern als Demi Chef Socié anfangen. Also Sociéte, der höchste Posten in der Küche und dann noch eine Position direkt überspringen und noch nicht mal die Ausbildung in der Tasche zu haben. Ja, hat er gesagt, ja OK, machen wir. Echt OK. Also ich hab ich hab als Demi Chefssociator dort angefangen und in der Zeit, ich sag mal so, die Zeitschiffchen, die war die wildeste, so weil du blutjung warst.
00:22:58 Dennis Kuckuck
Ich war, ich war 21, also noch nicht 21 bin 20 mit 20 da rein und du hast vom Tuten und Blasen keine Ahnung. Also jetzt im Nachhinein würd ich sagen, Alter, wie kommst denn du auf diese schwachsinnige Idee, in einem 2 Sterne als Semi Chef Associator anzufangen.
00:23:15 Dennis Kuckuck
Und jetzt im Nachhinein sag ich, das war die prägendste Zeit für mich, um das, was ich jetzt mache, dort wurd einfach der Weg schon für mich geebnet,
00:23:24 Buddy
Weil bist du denn mit diesem Monsterherd klar gekommen? Das war,
00:23:27 Dennis Kuckuck
Das also das war, waren viele, viele Verbrennungen zu Anfang, unglaublich viele Verbrennungen, aber, Das ist der Herd, wo du das Kochen lernst, das halt da, da bekommst du das Verständnis dafür, dass Dinge auch eine Weile brauchen und du, du bekommst die das Verständnis, dass Kochen nicht nur auf Induktion, Raketen schnell funktioniert, sondern wenn du da was vergisst, dann, dann vergisst du es halt und dann ist es verbrannt oder ist es, es dauert ewig, bis du es nachkochst. Also gestern, bestes Beispiel, da gab es einen Gast, der hätte, der wollte unbedingt gerne Kartoffelpüree essen.
00:23:59 Dennis Kuckuck
Machst einen Teller drauf auf Stufe 9 auf der Induktionsplatte und dann kochst du halt die Kartoffeln so schnell wie möglich fertig. Aber auf dem Moltiniherd ist das nicht so schnell möglich, da gibt es auch ein paar Tricks, aber du musst den Trick, den du dann anwendest, am Abend dann ausbaden, weil du diese Herdplatte trocken schrubbst mit einem Schmirgelpapier. Also du warst da auch immer am Abend noch wirklich wild dran und das war eine wilde Zeitungsschiffin. Aber eine sehr prägende im Nachhinein und eine sehr wichtige Zeit auch.
00:24:30 Buddy
Also ich bin großer Moltini Fan, muss ich zugeben, also weil kennst du das, ja, mit den ganzen Hitzezonen und auch mit den Hitzefächern und so weiter und dass du halt dann wirklich dirigieren musst und du musst halt wissen, wo ist, wie was und wenn du es vergisst, bist du im Arsch.
00:24:43 Carsten
Ja, Tatsächlich, was war denn für dich die prägendste Zeit? Du hast eben schon gesagt, die Frauen, die dich, die dich das Handwerk gelehrt haben, was wär so für dich, wo du sagst, das war so die Station, Wo du am meisten mit mitgenommen hast?
00:24:55 Dennis Ruhl
Also auch einfach aufgrund auch von der Länge natürlich Steinheuers in Bad Neuenahr in Heppingen.
00:25:02 Dennis Ruhl
Aber ich glaube so die prägendste Zeit, was wirklich kurz und knapp war, dann in dem Fall, war tatsächlich Leerbach. Ja, O. K., ich bin auch in in einem 2 Sterne dann damals, den hatte ich, Nils hatte auch den den Stern gerade verloren, als ich mehr oder weniger gekommen bin, beziehungsweise ein halbes, dreiviertel Jahr vorher, leider Gottes. Ich glaub 13 hat dann verloren, meine ich, und 14 bin ich dann gekommen. Wer war damals im Team bei der Sommelierie gewesen? Thomas Müller, nicht Thomas Müller, Thomas Sommer. Thomas Sommer ist auch gerade gegangen und hat das an Peter Müller, Peter Heinrich Müller übergeben und Desiree Steinheuer eben als Restaurantleitung, die aber auch eine Sommelier Ausbildung gemacht hat, ne.
00:25:43 Dennis Ruhl
Die Stelle war aber damals dann nicht vakant und dann hat sie sich dafür entschieden, was aber auch super war. Und da muss man sagen, ich bin mit unheimlicher Ehrfurcht vor meinem kleinen Bodensee Fine Dining Restaurant hier nach Köln, nach Bergisch Gladbach, Lehrbach bekommen und hatte also das kannte ich einfach nicht, ne. Ich war vorher nie so essen, was da 23 Sterne bedeutet und das war ja schon das Nonplusultra damals auch mit Wizzler und noch ein paar anderen. Vor vor ja, wie viel sind es jetzt, 12 Jahre, glaub ich, oder dann noch länger und ich hab dann gesagt, Desiree, also ich weiß nicht, das ist das, das ist alles viel und das ist, das ist so krass für mich und diese Eindrücke und jeder, der da kommt, egal wer, hat erstmal Passdienst.
00:26:31 Dennis Ruhl
Also ruft ab und, So wie es halt in in so Gourmet Ressource ist und ab und zu darfst du dann halt auch mit raus und dann siehst du das als als neunzehnjähriger war ich da direkt nach der Lehre und hab ich gesagt, der so, ich weiß nicht, ob ich das, das da draußen kann, jetzt erstmal ne, gib mir noch mal ein bisschen Zeit und sagt sie, Dennis, wir haben keine Zeit, du kommst jetzt, du kommst jetzt mit raus,
00:26:52 Carsten
Eiskaltes Wasser,
00:26:53 Dennis Ruhl
Aber ich bin da für dich, ich bin da für dich und das, das, Hab ich ihr damals ganz, ganz übel genommen, heut lieb ich sie dafür und sie ist immer noch da, in jeder Lebenslage sozusagen. Also wir sind heut wirklich im engsten Kreis befreundet und das war wirklich prägend und dann natürlich die Zeiten danach, weil dann da hat das Lernen natürlich erstmal angefangen, ne, was die Weinkarte nimmt, sie hat mich immer mehr und mehr an die Hand genommen und in Lehrbach hab ich gesagt, egal wie, ich mach alles in der Gastronomie, ich hab da Spaß dran, Aber ich, ich mach keine Sommelierausbildung, so ein Freak will ich nicht.
00:27:27 Dennis Ruhl
Ja, weil die so viel wissen müssen und auch wissen und machen und tun und alles Mögliche und dann sind die ja noch immer auf den Verkostungen und hier und machen Reisen und so, ist ja alles schön und gut, aber hab ich gesagt, nee, mach ich nicht. Ja, Jetzt sitze ich hier als Familienrentner.
00:27:45 Carsten
Der Plan ist gescheitert.
00:27:46 Dennis Ruhl
Ja, Auf jeden Fall. Zum Glück, zum Glück, ja. Aber ich glaube dann auch, um die, um die selbstverantwortlich Dinge dann auch zu entscheiden, war auch Sylt sehr dringend, ne. Also gerade das letzte Jahr auf Sylt, wo ich da verbringen durfte, war die Bärbel leider Gottes so ein bisschen außer Gefecht, weil sie einen kleinen Pferdeunfall gehabt hat. Und klar war sie immer da, aber das Operative und die Entscheidung irgendwo jetzt von jetzt auf gleich muss ja trotzdem jemand entscheiden und ja, ich glaube, ich hatte einfach mit ihr, aber auch vorher schon eine so gute Vorbereitung dafür, dass sie mir das auch voll und zu anvertraut hat und dass ich das auch konnte und das war dann noch die Entscheidung zu sagen, O.
00:28:29 Dennis Ruhl
K., jetzt ist der nächste Step, jetzt muss ich auch mal alleine fliegen und schwimmen.
00:28:34 Buddy
Was was die wenigsten, die halt nicht als Koch unterwegs sind oder in der in der Gastro unterwegs sind, was die wenigsten unterschätzen ist, dass ja, man geht vielleicht zum Herrn Bissler oder man geht zum Nelson Müller oder man geht zum Dennis Kuckuck. Ja, aber eigentlich ist der Gastgeber vor Ort derjenige, der den Motor am Laufen hält, den am Abend über, der dafür sorgt, dass eine Stimmung ist und dies und das, weil du kannst ja nicht auch permanent an den bei den Gästen am Tisch, du hast ja was zu tun gegebenenfalls und deswegen ist der Gastgeber, Hof der Sommelier, also du hast Söllringhof, hast du gesagt, Bärbel ist natürlich legendär, ne, die vergisst auch nichts, die hat keinen, also ich war zweimal da, sie hat nie irgendein Detail, irgendwas, irgendwas vergessen, Hochzeitstag, Geburtstag, irgendwas, kein, was weiß ich, irgendwie Kinder haben eine Ausbildung gemacht, irgendwas, die wusste alles und das finde ich total wichtig, dass man eben, wenn ein Gast kommt, ihn embraced, also richtig umarmt in der Form, wie er es haben möchte.
00:29:28 Buddy
Und ich glaube, dass wenn man dann als, ich sag mal, wenn man ja, das ist der Sommelier, Und dann haben so manche im Kopf sagen, ja, O. K., eine Edelsaftschubse. So, nein, das ist der Gastgeber eigentlich, das ist eigentlich derjenige, der für die Stimmung sorgt, der dafür sorgen kann, dass in so einem Raum merklich kühler wird oder wärmer wird oder wie auch immer. Und ich glaube, das ist total wichtig und wir müssen das auch immer und deswegen bin ich happy, dass wir heute zusammen hier das machen, auch wenn mich Dennis und Dennis durcheinander bringt, weil ich, wie gesagt, hey Dennis, ja, aber.
00:29:59 Buddy
Ihr wisst, was ich meine. Also das ist schon, da muss man schon als Team auch zusammen spielen, weil wenn du in der Küche was verkackst, gerade was natürlich nicht vorkommt, aber wenn was vorkommt, was weiß ich, du brauchst 5 Minuten länger, dann kannst du ja draußen ganz kurz am Tisch stehen und noch mal für gute Laune sorgen. Ja, und ich glaube, solche Sachen, dieses diese Inszenierung, das wird manchmal unterschätzt und das ist natürlich gerade bei 2 und 3 Sternen sehr wichtig, finde ich.
00:30:20 Dennis Kuckuck
Dieses Zusammenspiel zwischen Küche und Service ist essentiell und das finde ich, das merkt man immer mehr jetzt bei dieser neuen Generation. Ich, Dass du das einfach aktiv siehst, dass Köche mehr rausgehen, das ist ja jetzt kein neues Ding, das gibt es seit zig Jahren schon in den skandinavischen Ländern, dass die Köche rausgehen und das ist jetzt mal in Deutschland angekommen, seit ein paar Jahren, dass das endlich passiert, sei es aus Überzeugung, sei es aus Mangel Servicekräfte aus unterschiedlichen Gründen, aber es ist ja nichts Neues, dass der Koch rausgeht, das ist überhaupt nichts, was gestern angefangen hat oder vor 3 oder vor 5 vielleicht.
00:30:55 Dennis Kuckuck
Ich kann es nicht betiteln, aber es sind schon einige Jahre auf jeden Fall, wo der Koch mit rausgeht und ich denke, dieses Zusammenspiel ist ganz wichtig, dass der Koch oder auch der der im Service weiß, ohne den anderen läuft es nicht. Also ich kann so gut kochen, wie ich will, es kommt am Ende aber nicht an den Gast, aber Dennis kann auch den schönsten Service machen, ohne Essen wird es nur eine Weinbar werden. Also.
00:31:20 Dennis Kuckuck
Also ich meine gute Weinbar, aber es wird kein Restaurant. Früher hatte man diese,
00:31:25 Carsten
Diese Trennung durch die Tür und dann das und gab die beiden Teams und teilweise haben sie gegeneinander gearbeitet und denkst, wie schrecklich ist das, ne,
00:31:32 Dennis Ruhl
Alle kennen, also wir auf jeden Fall, ne. Viele, Gott sei Dank, muss man auch wirklich sagen, kennen das nicht mehr oder lernen es auch gar nicht kennen, weil das ist absolut nichts, worauf man stolz sein kann, das zu kennen, weil es einfach, es war auch wirklich schwierig, ne. Da schreit der eine den anderen an, Und trennen tut nur so eine kleine Glastür oder weiß ich nicht, irgendeine Tür oder im schlimmsten Fall ist noch eine offene Küche und die fauchen sich dann trotzdem an. Und das muss ich wirklich sagen, bin ich unheimlich dankbar, dass diese Kommunikation zwischen uns einfach so top ist. Also wenn wir zur Arbeit kommen oder meistens komme ich ja ein bisschen später zur Arbeit, da fängt die Kommunikation einfach schon an, ne, da hat Dennis eine neue Idee,
00:32:13 Dennis Ruhl
Für die Küche und und setzt mir nicht einfach ein Teller oder vor oder sagt, du das gibt es, sondern er nimmt mich komplett mit, egal auf welcher Ebene. Ne, also bestes Beispiel gestern eigentlich, gestern fürs neue Gericht, ja, ich hab hier 33 Sachen vorbereitet, probieren wir das mal zusammen, dann haben wir drüber diskutiert, was könnte denn so und so und da muss man ja auch sagen, da ist der Sommelier oder ich zumindest vielleicht auch manchmal ein bisschen Fuchs.
00:32:38 Dennis Ruhl
Und weiß dann schon auch manchmal, ah O. K., das könnt ich mir zu einem Wein sehr, sehr gut vorstellen. Dann sag ich vielleicht, ja, wenn es das schon besser als das, ach so, so läuft es also O. K., nein, natürlich nicht,
00:32:51 Buddy
Nicht so schlecht. Also Fuchs, ein weißer Fuchs steht in Japan für ein langes Leben, ne, das ist schon in Ordnung.
00:32:55 Dennis Ruhl
Ja, auf jeden Fall und da bin ich unheimlich dankbar und das macht so viel Spaß, einfach auch während dem Service, dass die Kommunikation stimmt und vor allem, dass man kommunizieren kann und darf. Wie, wie oft war es früher, sprecht den Service nicht an, wenn die draußen sind, oder sprecht die Küche nicht an, die müssen sich konzentrieren und so, sagt ja, müsst ihr, müssen wir, müssen wir alle, darum geht es, es ist einfach mal diese 45 Stunden im Service, das muss einfach funktionieren, gerade in dieser Liga, aber ich glaub, die Kommunikation darf dadurch nicht abfallend sein.
00:33:29 Carsten
Habt ihr denn den Eindruck, dadurch, dass jetzt, dass jetzt Köche und Köchinnen häufiger auch an den Gast gehen, wertet das den anderen Service ab, Oder ergänzt ist der Service. Ich mein, früher hatten wir den Service, der wirklich am am Tisch, mein Beispiel wäre jetzt in Köln, Excelsior früher, ne, dass dann donnerstags der Tisch kam und man hat den Ochsen aufgeschnitten und so, ne, oder die Gänse, die ja die die am Tisch tranchiert werden, ne, da hatte der Service 'ne tolle Aufgabe, hatte seinen seinen Auftritt. Jetzt sind wir in der Zeit, wo Köchinnen und Köche rausgehen, was bedeutet das denn für den Rest des Service, also fühlt sich der Service zurückgesetzt oder oder.
00:34:02 Carsten
Erweitert, wie nimmt der Gast das vor, was ist da euer Gefühl?
00:34:04 Dennis Kuckuck
Ich denke, der Servicemitarbeiter, der sich zurückgesetzt fühlt, ist auch noch nicht in der heutigen Zeit angekommen. Ganz klar. Also das ist die klare Aussage, finde ich. Es wertet den kompletten Gastbesuch auf, meiner Meinung nach. Also wenn ich dir was über die neue Bienenwachsente erzähle, dann kann ich das viel, viel besser, weil ich mir dabei was gedacht habe oder Koch oder Soße oder wer auch immer, kann das ja viel mehr rüberbringen und viel, Besser mit einer ganz anderen Emotion rüberbringen, als das jemand aus dem Service macht.
00:34:36 Dennis Kuckuck
Aber dafür kann ich den Wein vielleicht nicht so gut machen oder präsentieren oder was auch immer. Ich finde, dort muss einfach, das ist ein Zusammenspiel und der Gast soll doch das bestmögliche Ergebnis abgeliefert bekommen von uns, um am Ende zu sagen, boah, das war eine Auszeit von 5 Stunden, von 4 Stunden, die war atemberaubend. Ich hab super lecker, super gut gegessen und hab, Eine Erfahrung, das ist ja nichts anderes als ein Konzertbesuch oder Theater oder eine Oper. Also du kommst hierher, um den Genuss zu leben, zu spüren und zu erleben,
00:35:12 Buddy
Auch zu verstehen.
00:35:14 Dennis Kuckuck
Das, das würde ich jetzt mal ein Ticken weiter wegschieben, weil ich glaube, das Verstehen, das ist so der letzte Punkt für die Foodies, die viel essen gehen. Aber, Das manche, du müsstest gar nicht verstehen,
00:35:28 Buddy
Du müsstest bei der bei der bei der Wachsente sozusagen, so jetzt bleiben wir mal dabei, da wie.
00:35:34 Carsten
Ein neuer Gang ist das vielleicht auch ganz auch ein ganz wichtig, ne, einer der der ja.
00:35:38 Dennis Kuckuck
Also das der ganz neuen Gänge, so ich hab jetzt meine zweite Karte am Start, die komplett so 1 ist und das macht dich schon sehr, sehr stolz, wenn du das dann so auf die Karte bringst und das erste Gericht, das werd ich nie vergessen, das war als die erste Neuerung war, da war ich ja mehr als aufgeregt, also ich, Bin der Koch in den letzten 3 Jahren hinter der Karte gewesen, ich, ich hab die Karte super krass mitgeprägt, ich hab die gekocht, ich hab gemacht, ich hab Präsentationen mir ausgedacht und alles und dann machst du dein eigenes erstes Gericht, wo dann auf der Karte Dennis Kuckuck steht, da bist du, da geht ja schon der Stift, da geht der Stift und das war ganz schön aufregend und aber was,
00:36:16 Buddy
Was ich mein mit dem Verstehen, das find ich ganz wichtig, weil, Ihr kennt wahrscheinlich die Diskussion und jetzt ein Menü kostet bei euch, weiß ich nicht, 300€ oder so, ne, wenn du Full Set nimmst und das ist ja schon durchaus ein Investment, wo man vielleicht nicht sagt, ich geh heut mal dahin, sondern man macht vielleicht ein Plan, dass man auch mal vorbeikommt, eine Reise tätigt, ja, ne, demnächst wieder sehr viele Reisen tätigt, dann hierher zu kommen und aber du weißt, was ich mein und dann haben manchmal das Thema, dass man natürlich Leute hat, die dann sagen, ja, da haben die mir ein Pilz draufgelegt und dies und das und dann war noch dies und ein bisschen das und dafür nehmen die so viel Geld und das weiß ich trotzdem nicht, weißt du, dieses.
00:36:50 Buddy
Die Leute, denen man praktisch das das Essen erklären muss. Und ich glaube, das total gut ist, dass wenn jetzt Service und Küche zusammenspielen, weil natürlich dann, wenn der Koch selber das präsentiert und das erklären kann, was er da getan hat und es auch beim Gast einsetzt, hat es A. Eine andere Autorität, Autorität im positiven Sinne. Ja, ich hab dir was gekocht, nicht ich bringe dir einen Teller, sondern ich hab dir was gekocht. Und natürlich hat es auch ein bisschen was von einer gewissen Aufwertung noch mal zusätzlich, plus eben das Thema, Hey, der gibt sich die Mühe und bringt mir den Teller, dieses Respektthema.
00:37:26 Buddy
Und ich glaube, dass das zusammen, dass das noch gar nicht so erforscht ist, wie ein gutes Essen, wie das ankommt bei einem Gast, weil natürlich dann auch, wenn unterschiedliche Gäste, Köche kommen, ich hab das bei Alexander Herrmann, wie wie Tobi damit anfing vor 4 Jahren, glaub ich, dass wirklich jeder Koch kam, der da auch ein gewisses Gericht vertreten hat, gab immer diese Kärtchen, machen ja viele, aber das fand ich schon sehr schön, Weil es hat für mich dann immer so ein Thema gehabt, wie er hat es für mich gemacht und das finde ich so wichtig, weil dann hat man noch mal so eine andere Wertigkeit des Essens und für uns als Vielesser ist es ja so, wir konzentrieren uns sehr drauf und dann wollen wir natürlich erklärt bekommen, wie hast du das, das, das gemacht, das will der Otto Normalverbraucher nicht haben.
00:38:07 Buddy
Verstehen bedeutet für mich nicht, den physikalischen Vorgang des Cockpits noch mal zu erklären, sondern einfach, was ist denn das für ein Essen, was hat er sich dabei gedacht, Ne, und wenn wir von einer Wachsente reden, reden wir ja nicht von der Ente aus Wachs, sondern das ist, wir reden von dem Prozess des Confirms, baba ba trallala, das interessiert den gar nicht, sondern interessiert nur, das wird da drin gegart und so weiter, unterstell ich jetzt, ich hab den gar einfach noch nicht gegessen und aber ihr wisst, was ich meinen und das find ich ist das Wichtige daran, dass das Zusammenspiel dann auch gleichzeitig dazu führt, dass man. Dem Gast zu verstehen gibt, es geht nicht um den wahren Wert auf diesem Teller, dass du ausrechnest, 2 Shiitakepils, so ein Stück Faröhrlachs, ja, für was weiß ich, Einkauf 6,90€ ja, plus Unternehmensverrat, halt, ja, da kann ich nichts für, aber und du weißt, was ich mein, sondern es geht eben um dieses, diese Inszenierung.
00:38:57 Buddy
So, und ich glaube, das geht vielen noch nicht so richtig ab, Entschuldigung, Monolog, aber ich glaube,
00:39:01 Dennis Ruhl
Das Verständnis wird auch.
00:39:04 Dennis Ruhl
Im abendlichen oder auch mittaglichen Besuch immer höher und höher, aber dafür müssen wir auch eben dieses Zusammenspiel haben. Dafür muss mal die Küche rauskommen und das Wacky und die Ente erklären. Ja, und ich finde es ganz, ganz schlimm, wenn Servicemitarbeiter oder Köche, egal was. Diese Karte auswendig lernen und sie ablesen, weil ganz ehrlich, die Gäste, die wären nicht hier, wenn sie nicht lesen könnten, muss ich jetzt mal ganz ehrlich sagen. Ja, und wir schreiben wirklich, wir schreiben es ab und zu hier. Ja, O. K., aber die interessiert es dann vielleicht auch weniger.
00:39:35 Buddy
Das stimmt ja.
00:39:36 Dennis Ruhl
Also es kann jeder lesen und jeder weiß, O. K., jetzt kommt die Jakobsmuschel. Ja, aber wieso ist die Jakobsmuschel so besonders? Ja, und dann kommen wir zum Thema, die ist handgetaucht, da gehen geschulte Taucher wirklich, Runter bei zu warm gehen sie nicht runter, bei zu kalt gehen sie nicht runter, weil sie es einfach also zu kalt ist. Selbstmordkommando in da oben in Norwegen tatsächlich. Und zu warm macht es keinen Sinn, weil die Muscheln einfach nicht ausgeprägt sind oder weiß ich nicht was, ne, zu milchig oder Leichtzeit oder was auch immer. Und genauso ist es ja auch mit der Erklärung zum Wein oder ob es jetzt alkoholfrei ist oder was auch immer ist, ne.
00:40:09 Dennis Ruhl
Warum denk ich mir jetzt genau dieses Getränk aus, nicht weil sich es schön anhört oder eine tolle Flasche ist, fancy, sondern weil ich mir wirklich was dabei gedacht hab, ne. Ja, weil das zusammenkommt, das kommt zusammen und dann ist mir auch wirklich mehr oder weniger, Vollkommen egal, ob das dem Gast jetzt sein neuer Couchwein wird oder nicht, weil es passt zu Dennis sein Essen. Also das ist erstmal meine Entscheidung oder meine Meinung und irgendjemand muss ja vorab mal tragen, genauso welche Teller gekocht werden, muss ich ja entscheiden, was kommt ins Glas, ne. Und das Verständnis muss man einfach auch aufbauen, während dem.
00:40:43 Dennis Ruhl
Aufenthalt hier, ne, also die Gäste mitnehmen, wie auf einer Bühne.
00:40:46 Carsten
Genau, ich glaube aber auch, dass man immer als als Spitzenrestaurant bei den Preisen immer in so einem gewissen Rechtfertigungsdruck ist, damit die Leute verstehen, ne, auch warum, warum kostet es das, warum ist es das wert in dem Sinne, und dass man die Produkte erklärt, die Gäste vielleicht auch gar nicht kennen, ich mein, die erfahrenen Ärzte kennen viele, viele Produkte, aber, aber andere auch nicht, aber man, man, weil das ist ja, wir haben ja in Deutschland so dieses Gerede, die Portionen sind immer zu klein, Spitzenküche ist immer zu teuer, Politiker gehen nie gut essen, im Gegensatz zu Frankreich, wo sie im Spitzenrestaurant sind, in Deutschland macht das keiner, ne, das heißt, man ist immer so ein bisschen, dass man erklären muss, O.
00:41:22 Carsten
K., ne, das ist so, so kleinteilig und wir haben so viel dran, dran gemacht, dass die Leute verstehen, O. K., alles klar, wir sind immer noch in Deutschland, ne, es geht darum, ne, da ist die Leistung, ist es das wert oder oder nicht und ich glaube einerseits müssen die Gerichte geschmacklich direkt andocken, ne, es darf nicht sein, dass sie nur verstanden werden, wie vielleicht sehr, Abstrakte Kunst, wenn du alles drumherum weißt und dann sagst, ah ja, OK, das, das hat sich die Küche dabei gedacht, jetzt versteh ich das, nein, nein, dann ist der Gang eigentlich gescheitert, du musst ihn essen, musst direkt denken, wow, und dann kommt die Info dazu und dann merkst du, OK, deswegen ist das so großartig, weil diese ganzen einzelnen Komponenten gemacht worden sind und ich glaube, dann wird ein Schuh daraus, ne, aber aber ich glaube ohne erklären, ne, das will natürlich nicht jeder Gast, deswegen muss es ja auch direkt erstmal funktionieren, dass sie denken, OK, eigentlich, ich will jetzt nur noch diesen Gang essen und dann kommt der nächste Gang und denkst, ach,
00:42:06 Carsten
Ich hätt eigentlich gerne von dem anderen einen Nachschlag gehabt und hast den nächsten Gang und denkst, nee, jetzt will ich nur noch den haben. Ja, das muss ich sagen. Und dann hast du die Erklärung, OK, die sind handgetaucht bei dem und der Temperatur und dann öffnet sich das, ne? Aber du und dann gehen die Leute nach Hause und erzählen, OK, das und das und das, das war es total wert und ich hab es verstanden, ne? Und ich glaub, das ist schon, das ist schon wichtig, weil die Preise sind hochgegangen und es lässt sich ja anders auch nicht mehr kalkulieren für euch, ne? Aber damit ist ist eigentlich der Druck noch größer geworden zu erklären, OK, warum seid ihr jetzt, Zu zweit und gibt für das Menü jeder 300€ aus und dann die Weinbegleitung, das ist eine, das ist ein Invest, das man hat, ne, dass das verstanden werden muss, finde ich, damit die Leute wiederkommen und und kein Restaurant, vielleicht die wenigsten, kann ohne Stammgäste auskommen, ne.
00:42:46 Dennis Kuckuck
Absolut, Also die Stammgäste, die die sind ganz wichtig und die, da sind wir toi toi toi sehr, sehr glücklich, dass wir die Stammgäste, die wir hatten, nach wie vor haben.
00:42:56 Buddy
Also, Wir sind aber jetzt haben wir hier auf der auf dem Schloss haben wir auch schon richtig, also jetzt nicht nur eure Stammgäste, über die wir natürlich nicht reden, sondern haben ja schon die Rolling Stones zum Beispiel genächtigt. Oder Michael Jackson war glaub ich hier,
00:43:09 Dennis Kuckuck
Ne ganze Menge schon.
00:43:10 Buddy
Ja, ja, also schon, kommen die dann auch hier essen oder muss man das aufs Zimmer hochschleppen?
00:43:14 Dennis Kuckuck
Ja, ist unterschiedlich, ist unterschiedlich. Justin Bieber zum Beispiel, der hier, also wirklich, also diese ganz, ganz großen, ne, die, der hat in der Innoteca drüben gegessen, echt, ja, der saß da und hat gegessen, alleine, ja, in irgendeinem Mädchen, mit seinem, mit seiner Entourage, wahrscheinlich.
00:43:33 Dennis Kuckuck
Ich weiß gerade nicht mehr, wie der Frontsänger genau heißt, aber der von U Two, ja, Bono, ja, Bono, genau, Bono saß hier und hat hier gegessen. Dort hinten in der Ecke, also die Sachen zu zweit da und haben da gegessen und also du merkst immer wieder, dass da irgendwer reinkommt, es kommen DJs rein, es kommt also wirklich und die genießen das einfach, weil wir einfach so professionell damit umgehen, wie viele andere Kollegen auch, wenn du in diese Art Restaurant reinkommst, du bist der Gast und. Klar, bist du dann vielleicht ein bisschen aufgeregt, weil weil vielleicht ein Idol davor steht oder so.
00:44:03 Dennis Kuckuck
Also ich glaub, wenn Sven Ferty rein liefe, da würd ich auch um Foto bitten. Ja, bei mir wär es, glaub ich, bei Edge, bei Edge wär es, glaub ich, super. Also bei Sven Fert, ah, da weiß ich nicht, da würd ich auf jeden Fall mal um Foto fragen, aber so vom Grunde her ist hier jeder Gast gleich. Ob du jetzt der Stammgast bist, der wird halt mehr als mit dem Namen angesprochen und ne, aber wenn du berühmt, Bist in dieser Art, in der Musikbranche oder wo auch immer, bist du trotzdem Gast hier und wir versuchen dennoch dir einen wunderschönen Abend zu bereiten und das beinhaltet auf jeden Fall, dass man dir nicht auf den Zeiger geht.
00:44:38 Dennis Kuckuck
Ja klar, das beinhaltet das zu 100%, dass dass du hier als Gast bist und nicht als Bono und ja,
00:44:47 Dennis Ruhl
Das schätzen die Gäste dann aber oder die, Sogenannten Prominente, die dann zu uns kommen, ne? Also die genau deswegen kommst du ja in so ein Restaurant, weil die wissen, O. K., in diesem Restaurant, da wirst du nicht am Foto gelabert, angelabert, da ist den anderen Gästen auch mehr oder weniger egal, wer am Nebentisch sitzt.
00:45:01 Dennis Kuckuck
Außer sein Vät natürlich,
00:45:04 Dennis Ruhl
Vielleicht nicht jedem, aber dann, dann hält man sich trotzdem irgendwo wegen der Etikette so ein bisschen zurück, ne?
00:45:09 Buddy
Ja, aber was ist das, wenn du jetzt als Gastgeber feststellst, hey, da in der Ecke sitzt jetzt, was weiß ich, der und der, nicht sein Väter, der war ja noch nicht da, aber mein Ding und nebenan, die beiden sind ganz unruhig, weil sie ganze Zeit Foto machen und die machen so heimlich Fotos,
00:45:20 Dennis Ruhl
Da muss man das, ja, da muss man das, also das muss man ganz klar sagen, dann tatsächlich hier, wenn es die Möglichkeit da gibt, bringen wir euch nach dem Abend vielleicht gerne mal kurz zusammen, aber so Fotos unterm Tisch oder oder was, also vom Stuhlkante, das geht halt einfach nicht, ne, da das muss man einfach ganz klar sagen, genauso wie wenn jetzt, Ich sag mal, wir 4 Jungs hier einfach ein tollen Abend hatten und wir ein bisschen zu laut sind, weil wir es halt einfach witzig haben und uns lange nicht gesehen haben und der Nebentisch, weil es halt einfach gerade das erste oder das 2.3. Date hier ist, sich ein bisschen gestört von unserer Lautstärke sind, da muss man einfach auch sagen, hier Jungs, alles gut, wir können Spaß haben, aber vielleicht ein 2 Dezibel weniger, ja, weil die sind auch noch da und alle anderen auch und genau da, das muss man auch machen und da darf man sich auch ruhig trauen als als Servicemitarbeiter, ist jetzt egal wer, ne, weil es geht, es geht ja darum,
00:46:09 Dennis Ruhl
Jeder will 'n schönen Abend haben, jeder auf seine Art und Weise und das muss von uns dann auch irgendwo gesehen werden, das ist auch das, was, was wir hier jeden Tag machen, ne, wir, wir haben ja jeden Tag zehnmal 'n Speed Dating hier mit dem Gast, ne, bis wir uns irgendwie näher kommen, kennenlernen, wissen, was sie wollen, bis sie was nicht wollen und wenn es die Einheit 'n bisschen robuster wollen und schneller trinken, Dürfen die das gerne tun, aber immer in dem Maße, dass sich der Nebentisch auch noch wohlfühlt.
00:46:34 Carsten
Das ist wichtig. Hast du mal Leute rausgeworfen in irgendeinem deiner Restaurants, dass du gesagt hast, O. K., jetzt ist aber echt Feierabend,
00:46:42 Dennis Ruhl
Da ist die Tür. Nee, rausgeworfen so nicht, weil die, die ich rausgeworfen hätte oder hätte, ja, die es verdient hätten, die waren tatsächlich schon so in so einer Art Separee oder in einem eigenen Raum und dann hab ich gesagt, so ja, komm, macht, Ich mach die Tür zu, dann es, es kriegt eh keiner mit, ne. Also das war, das war auf Sylt tatsächlich, es war eine ganz wilde Nummer über 2 Tage hinweg und die haben eigentlich das ganze, das ganze Haus und sonst was eingenommen, auch umsatztechnisch, aber ich meine, jeder, das sage ich auch immer, jeder geht ja so kulinarisch aus, wie er sich das leisten kann, ne.
00:47:19 Dennis Ruhl
Für die manchen reicht es halt, Immer nur oder auch das Verständnis oder die Lust und Laune fürs Brauhaus und die anderen müssen halt in so einem Restaurant wie hier auf die Kacke hauen, das ist vollkommen in Ordnung. So, aber das hat ja damit nichts zu tun, dass man sich benehmen kann, muss, sollte oder eben auch nicht, ne. Also da muss man schon eine klare Linie sein, ne. O. K., du hast ja tausende von Euro ausgegeben, weil halt die Produkte, die Weine, sonst was irgendwie ein bisschen teurer waren, aber deswegen gehört dir der Laden nicht, das ist immer ganz wichtig, ja, dass man, Dass man da auch eine Linie hat.
00:47:50 Buddy
Der Umgang mit Arschlöchern muss gelernt sein. Also es ist wirklich so. Hab ich das gesagt? Nee, ich hab's gedacht, oder?
00:47:56 Carsten
Nee, Du hast gesagt, damit müssen wir jetzt irgendwie einen Haken machen bei der Sendung, oder? Nein, das ist gar nicht, ja. Nein, nein, ich muss erstmal nicht wieder über Genitalien reden.
00:48:04 Dennis Kuckuck
Hab ich aber noch nicht heute. Was hast du denn mit 17 nochmal gemacht? Ich weiß noch, was ich noch so endlich habe für die Astrologie.
00:48:14 Buddy
Da war ich ja gut dran. Für welche Branche?
00:48:17 Buddy
Das war Heimatfilm. Okay, okay.
00:48:20 Buddy
So heißt das. O. K., alles so, dass ich den Haken nicht setzen wollte. Ich bin dann aber rausgeflogen, weil ich zu jung war, weil ich mitgestellt habe, mit Bergen und Tälern, ja, mit Geld, ja, dann wieder ab 18 Ja, ich, ich hab doch früher in so einer Druckindustrie gejobbt und da war es wirklich so, und der Druck,
00:48:38 Carsten
Das passt auch dazu,
00:48:39 Buddy
Eine Druckindustrie, und da war es auch so, dass man damals, wenn die Bilder, die ja noch nicht so perfekt ausgeleuchtet waren wie heute, die hast du wirklich mit einem, mit einer Lupe und auf so, Leuchttisch hast du sie nachgemalt mit lasierenden Farben, damit sie dann dementsprechend poppig nach Europa kamen.
00:48:54 Carsten
Ne, Sehr schön. Das Wort schön von innen.
00:48:56 Buddy
Und wieder kein Häkchen zu setzen. Ihr könnt euch das denken, worum es geht. Nichtsdestotrotz, dass das. War für mich damals auch ein Lehrstück im Umgang mit Arschlöchern. Das ist noch mal eine andere Sache, weil mein Chef war damals ein sehr bisschen komisch. Ach, hab ich es jetzt gesagt? Jetzt hab ich es gesagt, ne? Und ich muss, wir schneiden ja eigentlich nicht, das ist sogar nie. Ja, O. K., sehr gut, das war ganz wichtig, wir wurden auch nicht abgestraft, war auch doch unverblümt einmal.
00:49:22 Dennis Ruhl
Ja, Vielleicht jetzt das erste Mal, dann das zweite Mal.
00:49:24 Buddy
Nein, das war in der Tat und zwar exakt gestern vor 5 Jahren, da haben wir nämlich unsere 50. Folge aufgenommen, der Ralf Boos und ich. Und liebe Grüße an Ralf und, Susi und da haben wir die 50. Folge aufgenommen mit Bernd Stelter und Daniel Gottschlich war dabei und Saskia Boos und Nina war auch mit dabei, eine gute Bekannte, Nina, Nachnamen hab ich nicht parat und die haben aber den Fehler gemacht, dass sie uns allen vorher schon Rumcocktails gegeben hatten. Das heißt, wir wollten aufzeichnen um 19:30.
00:49:56 Buddy
Haben dann aber, ihr könnt das gerne nachhören, Folge 15 ist immer noch live, haben dann aber angefangen, eben diese Rumcocktails zu trinken und fingen dann mit Eröffnung des Podcasts in standesmäßiger Manier mit einem Champagner an. Das war auch sehr lustig, weil man merkte, außer Daniel Gottschlich hatten alle einen sitzen, Und Daniel war noch richtig gut drauf. Der hat nachher noch Gitarre gespielt, gesungen, während Ben Stelter, der eigentlich Gitarre spielen wollte, dann gesagt hat: "Ach, Daniel, spiel du." Dann haben wir seinen Roman noch vorgelesen, Hörspiel gemacht.
00:50:28 Buddy
Das wäre was für dich gewesen. Also war herrlich. Es war wirklich, ja, die 50er Folge, 50. Folge war wirklich gut. Und da mussten wir allerdings in der Tat dann doch. Das Häkchen setzen, weil zwischendurch paar Worte, aber also es ist egal, das so ist das, deswegen sind wir ja auch kein, kein, was weiß ich, Fachmagazin oder sonst was, sondern wir, wir haben ja auch Podcasts, die sind richtig traurig, manchmal, weil man Storys hat, vielleicht die auch dann auch traurig sind und man eben nicht so auf die Kacke haut und manchmal so tolle Sachen, also das hier ist für mich jetzt so ein Podcast, so Aufbruch mäßig, ne, hey, ihr startet ja jetzt gerade in eine neue, auf eine neue Reise, obwohl ihr eigentlich ja schon lange da seid, ne, und ich finde es total spannend, weil jetzt überlegt mal, welche Möglichkeiten ihr habt,
00:51:08 Buddy
Ne und welche Möglichkeiten hier sind, klar ist auch Druck da, dass man jetzt vielleicht dann doch den dritten holen muss und. Aber würde dir jetzt jemand zum Beispiel direkten dich wieder von der Mauer schubsen, wenn du dieses Jahr noch nicht den dritten kriegst?
00:51:22 Dennis Kuckuck
Also erstmal müssen wir festhalten, den dritten wird es dieses Jahr nicht geben, das können wir schon mal so fix sagen, es sei denn der geht ein Schlag oder sonstiges vor. Aber also das oberste Ziel und das was für mich essentiell ist, erstmal, Das Schiff, wenn man das so symbolisch sagen möchte, in den sicheren Hafen bringen mit den 2 Sternen. Ich bestätige das, was ich verteidige, ich bin das, was jetzt hier gerade an der Wand steht und daraufhin baut man auf. Ich, so wie mein Kenntnisstand ist, ist es ganz wichtig für den Guide Michelin, dass du für 3 Sterne einfach deine eigene unverwechselbare Handschrift hast.
00:51:55 Dennis Kuckuck
Mhm, und da brauch ich mir nichts vormachen, die hab ich nicht. Also woher auch? Also du bist, ich wurde 10 Jahre lang mitgeprägt, Geprägt von Herrn Wissler und das war das ist meine längste Station in meiner ganzen Laufbahn bis jetzt und ich bin vom Demichef der Party zum Souschef und jetzt zum alleinigen Küchenchef geworden und du ziehst natürlich aus allen Stationen das raus, was für dich prägend war, aber unterm Strich siehst du auf jeden Fall in mir den Koch, der lange beim Wissler war, der einfach.
00:52:29 Dennis Kuckuck
Die Wisler D. N. A. Mitgelebt hat, mit aufgenommen hat oder damals halt gelernt hat. Also die Entwicklungsphase in den letzten 3 Jahren, die ist da gewesen, aber die ist immer, immer mit Wisler, daher 3 Sterne, wunderbar, freu ich mich drauf, wenn das irgendwann kommt. Aber jetzt heißt es erstmal da sein, ankommen, also angekommen bin ich schon, aber da sein, standhaft 2 Sterne, Souverän zu verteidigen und da zu sein, um dann darauf aufzubauen und dann Vollgas durchzustarten.
00:53:01 Carsten
Ja, aber ich find, das ist also dieses eigene Stil, das sagt sich immer so, aber es ist so wahnsinnig schwer, weil ich find eigentlich, du siehst immer über Jürgen Köchen natürlich die Handschrift der der Lehrmeister ist, wie wie soll es auch anders sein, ja und dann irgendwie die Entwicklung, wie peu a peu sich ein Stil durchsetzt. Ich glaub, das ist natürlich auch 'ne Frage, die du dir wahrscheinlich gestellt hast. Also du, ne, jetzt, jetzt ist deine erste eigene Karte, jetzt deine, deine zweite schon. Wissler hat, Zumindest ist das ja das Narrativ, viele Gerichte konzipiert aus seiner eigenen Erinnerung, aus der bäuerlichen Kindheit und dann dann die Sachen eingebaut, jetzt ist seine Kindheit eine ganz andere, ne?
00:53:31 Carsten
Und du hast schon gesagt, dass du, dass du überlegst, ein bisschen mehr in Richtung Frankreich zu gehen und einfach auch in deiner eigenen kulinarischen Vita guckst, was ist dir wichtig und wo möchtest du hin? Aber ne, wie geht man daran, wie geht man ran an diese merkwürdige Aufgabe, ich muss einen eigenen Stil kreieren. Ich mein, das ist ja und das im Alltag, wo du, wo du jeden Tag Volldampf gibst und, Abliefern muss und trotzdem irgendwie eigentlich nebenbei diesen großen Spannungsbogen aufbauen muss. Ich ne, irgendwann muss da der klar erkennbare Stil sein. Im Idealfall, du siehst ein Teller und weißt, O.
00:54:01 Carsten
K., das ist der Kuck, das ist der Kuck, das kann nur der Kuck sein, ne, aber es ist so wahnsinnig schwer und es gibt eigentlich keine klaren Regeln, wie man dahin kommt.
00:54:08 Dennis Kuckuck
Das ist wieder ein Gefühl, dass du irgendwann vermittelst und das ist, glaub ich, ein ganz großen Druck, den man hat, diesen eigenen, die eigene Handschrift, diesen eigenen Stil zu entwickeln. Ich wurde, Nach Vor Wissler einfach sehr frankophil geprägt, also nach dem Accessor, wo auch viel Französisch gekocht wurde, ich beim beim Herrn Bourgeois war, wo alles Französisch war und Monsunier auch Französisch. Also, ich steh sehr auf die klassische Küche, weil das für mich das Fundament von allem ist, bevor man irgendwie an irgendwas anderes denkt.
00:54:41 Dennis Kuckuck
Meiner Meinung nach basiert alles auf dieser klassisch französischen Küche, auf dem Handwerk und, Deshalb hab ich auch so strategisch meine Station ausgewählt, also die Station Schiffchen war ganz bewusst gewählt, ich bin der kölsche Jung, ich komme hier aus der Gegend und wollte eigentlich nicht wegziehen, so weit und dann war das Schiffchen mit Herrn Bouguet einer der Stationen, wo du gesagt hast, OK, das ist einer der alten großen Lehrmeister, die es noch in Deutschland gibt, die aktiv in der Küche stehen. Ja, klar, im Schwarzwald gab es davon auch noch welche, aber das war der Schwarzwald und.
00:55:15 Dennis Kuckuck
Dann war das für mich ganz klar, O. K., du versuchst nach Düsseldorf zu gehen, wohnst aber weiterhin in Köln, weil nach Düsseldorf kann man ja auch nicht ziehen und ja, das wär noch schön, aber ich bin es eingegangen, jeden Tag 3 Stunden mit der mit dem Zug zu fahren, anderthalb Stunden hinten, anderthalb Stunden zurück. Also würd ich sagen, ich gehe immer jetzt so an die Sache ran, dass ich eine klassische Sache in meinen Gerichten hab. O. K., Gefühl ist mit dabei, jetzt bei dem Kabeljau, da gibt es zum Beispiel eine klassisch hergekochte Wongeon, aber der Beiteller, das ist ein ganzes Gefühl, was ich von zu Hause hab und zwar gab es immer, wenn wir Kartoffeln mit Salat gegessen haben und dann irgendeinen Braten dazu gab oder so,
00:56:00 Dennis Kuckuck
Dann hab ich am Ende im zweiten Nachschlag meistens nicht die Bratensoße genommen, sondern das Salatdressing. Das, was noch in der Salatschüssel so drüber war, das hab ich mir über die Kartoffeln gemacht. Also gab es kleine Zwiebelchen, du hast die Essignoten, du hast das Öl, möglicherweise noch ein paar Kräuter, vielleicht auch mal ein paar kleine Salatfitzelchen und das hab ich mit den Kartoffeln vermengt und das hab ich gegessen und das war dann auch die Inspiration zu sagen, O. K., man man zieht eine Brandart zum Kabia oder zum Skrei jetzt, So auf, also eine Kopfsalat Vinaigrette mit kleinen mit mit Kaviar in dem Falle, mit grünem, mit grüner Paprika und Schnittlauch, also du ziehst Gefühle, Möglichkeiten irgendwie aus der Vergangenheit ran und bringst sie auf dem Teller auf moderne Art und Weise oder auf eine andere Art und Weise, dass es wertiger wird und an sich geh ich sonst ran, dass du irgendwas Klassisches noch hast, so irgendwo wo Handwerk,
00:56:55 Dennis Kuckuck
Das Handwerkliche widerspiegelt. Ich hab mal gesagt bekommen, Dennis, du bist einfach, du bist einfach ein Koch, auch also du kochst vom Handwerk her und da, dafür da steh ich voll zu. Ich, ich weiß, dass ich ein gutes Handwerk gelernt hab und ich auch ein gutes Handwerk kann und da bin ich super stolz drauf, dass ich diese Fingerfertigkeit hab, nicht nur irgendein Schäumchen oder sowas zu meinen, sondern du kannst mir ein halbes Kalb hinlegen und ich mach das, das ich mach das, also ich kann das, ich bin der Handwerker auch, ich.
00:57:25 Dennis Kuckuck
Künstler auch,
00:57:26 Buddy
Aber ich behaupte auch, dass man sich bei 23 Sternen da nicht mehr so verstecken kann. Ja, also da kommt schon raus, wenn zu viel Convenience mit Convenience mit mit verarbeitet wird, bei dem einen oder anderen.
00:57:35 Dennis Kuckuck
Ja, ich glaube gar nicht, dass es um Convenience geht, ich glaube, es geht auch da einfach um diesen Schein, so ne, also du, ich ja, den Schein irgendwie aufzubauen, dass dass das Handwerk gar nicht so wichtig ist. Also und ich glaub,
00:57:47 Carsten
Wenn du das Handwerk, Beherrscht, denkst du anders, du siehst direkt andere Lösungen für für ein Gericht und ich glaube auch, das ist immer die Frage, ne, wohin, wohin geht die Küche gerade und wir hatten irgendwie Spanien, wo dann irgendwie Frankreich belächelt wurde, das war irgendwie, oh, das wollte eigentlich keiner mehr, dann kamen irgendwie die ganzen skandinavischen Länder, Asien ist die ganze Zeit mega präsent überall und so, aber ich hab den Eindruck, ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, dass es so eine Sehnsucht wieder nach der französischen Klassik gibt, dass heute, dass viel, viel mehr geredet wird über Paris, dann fahren wir nach Paris, gehen wir da essen und so, dass man es wieder viel, viel mehr schätzt, was da.
00:58:17 Carsten
Geleistet wird, ne und und man das auch wirklich gerne wieder am Teller hat, weil man es nicht mehr so oft kriegt, ne. Ich weiß nicht, wie wie ihr das wahrnehmt,
00:58:24 Dennis Ruhl
Auf jeden Fall, seh ich auch so. Also gerade was in der in der deutschen Gastronomie auch in der gehobenen und auch ein 23 Sterne Sitzes ist diese diese Partie kommt zurück. Also ganz, ganz stark, es ist, es ist cool, ne, aber man muss, man kann nicht immer irgendwo einfach was einlegen oder einsetzen, das geht halt nicht, ne, das muss dann auch beim Aufschnitt super aussehen und sonst was, dann ist gut, ne, in Frankreich interessiert das keinen, da muss es lecker sein, ne, dann kannst, kannst du auch noch mal dein Knochenmark aus dem Knochen löffeln mit mit schön viel Butter oder Fett drauf, ne, klar, das gibt es hier auch mal so eine eine Knochenmarkscheibe,
00:59:01 Dennis Ruhl
So, aber das, das kommt meiner Meinung nach schon auch auch zurück und auch das Handwerkliche und Kabeljau ist, glaub ich, das beste Beispiel. Ich sag immer zum Dennis Dennis, das ist der Publikumsliebling so. Ich glaub, vor 23 Tagen hab ich gesagt, wenn du einen neuen Fischgang machst, dann musst du ja so knallen wie der letzte. Also ich bau da schon auch ein leichten Druck auf, ne.
00:59:20 Buddy
Ja, aber ich find das find das enorm wichtig, weil ich glaube, nee, Dass wir sogar noch eine ganz andere Entwicklung haben, dass es nicht mehr nur um, ich sag mal, dies Französische geht oder Klassische, sondern was sich auch feststellt, die deutsche Küche wird wieder anders wahrgenommen. Ja, die muss jetzt nicht immer, ich sag mal, irgendwie so Himmel und Äd sein oder sowas, sondern das kann dann auch, wie du es gerade schon gesagt hast, absolut. Also, aber das kann auch ein Kartoffelstampf sein, ja, mit Endiviensalat, den lieb ich zum Beispiel, und auch mit mit einer ganz normalen Mini Vinaigrette dran, ja, weil ich halt gerade kein Kaviar zu Hause hab und so und dann.
00:59:52 Buddy
Schön untereinander und weglöffeln. Und ja, und das sind aber so Kindheit ist das auch wieder und ich nehm da Wilhelm und Daniel Gottschlich hat das ja auch oft mit reingebracht, solche Themen, dass du da sagst, hey, da ist das Ei von früher und das kommt so und so zusammen und ich glaube schon, dass dass diese diese Idee, hey, wir nehmen die diese handwerklichen Elemente plus Innovation, aber das muss jetzt nicht immer ein Schäumchen sein, sondern es kann ja auch mal eine Beurblon sein, die dann vielleicht noch mal, Ein bisschen Miso angezogen wird oder sonst was, das ist ja alles erlaubt.
01:00:23 Buddy
Ja, wir haben ja kein Dogma mehr oder steht hier, hier gibt es eine französische Küche dran, nein, sondern du kannst diesen Weg ja gehen.
01:00:29 Carsten
Genau, aber da sind wir eigentlich bei dem Thema, was ja gerade auch mit dem Artikel oder mit dem doch mit dem Text Centroile war, ne, haben wir eine Küche, die irgendwie beliebiger geworden ist, weil alle irgendwie jetzt mit Miso und keine Ahnung, was Juso arbeiten und so und dass das überall irgendwie kopiert wird, ne, und und wie schwer, da ist wieder die Frage nach deinem eigenen Stil, wie schwer ist es denn hinzukriegen, Und ich glaube, man kann das häufig machen durch die eigene Geschichte und gucken, wo bin ich eigentlich, was mag ich wirklich. Aber ich bin auch total bei dir, sowohl die französische Kastrik wie die deutsche. Und man kann auch mal in der Spitzenküche Schlotzigkeit zulassen.
01:01:00 Carsten
Ja, so einfach mal so einen rustikalen Wohlgeschmack. Das ist völlig OK, aber ich. Finde, es gibt auch Köchinnen und Köche, wo du merkst, nee, nee, da gehen die weg von, das wollen die nicht, weil es, weil sie denken, das wäre zu einfach. Aber was hinzukriegen, wo du denkst, boah, ich möchte es eigentlich nur noch löffeln, ne, einfach so, das ist halt auch eine wahnsinnige Leistung und wir haben irgendwie verlernt, diese Klassiker zu schätzen. Ich glaub, wenn wir da hinkommen, dass wir das Selbstbewusstsein haben zu sagen, ey, wir haben coole Klassiker in Deutschland und wir mögen das, was da geschmacklich passiert und das heben wir jetzt, das wird ja seit Jahren versucht, aber es ist eben wahnsinnig schwierig, das heben wir auf dieses Niveau, wo wir sagen, O. K., das sind dann 23 Sterne, das fänd ich ja total cool, wenn wir, wenn wir das,
01:01:33 Buddy
Ja, weil ich glaube, das ist ja, Das, was sie jetzt als Trend sehen, also muss ja nicht permanent alles durchfermentiert werden. Ja, ich bin kein, kein, ich mag, ich mag Kimchi und solche Sachen, super, kann gar nicht ohne leben, aber ich brauch jetzt nicht permanent irgendein Essen, das mir durchfermentiert wird, sondern wenn man es hat und dann den Akzent setzen. Genau, ein bisschen war super, aber ich muss halt nicht permanent jeden Garten, nicht in 8 Gängen. Ich möchte jetzt nicht wie in der Pulle da rumschwimmen, aber das sieht einfach nicht so gut aus. Aber ich finde jetzt,
01:02:03 Dennis Kuckuck
Du hast, In der in der weißen Trüffelzeit gesehen, dass diese Wohlfühlgerichte, also das ist für mich auch das Wichtigste, ich versuch die Gäste auf jeden Fall zu bekommen durch dieses Gefühl, weil ich immer der Meinung bin, mit Gefühl kann man eigentlich alle bekommen, kannst du jeden knacken und da da kommt auch der der Banker mit denen zusammen und also da kommen die unterschiedlichen Berufsrichtungen zusammen und daher sind alle Gerichte eigentlich auf dieses Bauchgefühl irgendwie zusammen gepaart und aufgebaut, Und ich hab dieses Jahr beim Jan Hartwig gesehen, Jan, das ist wirklich der, der steht für mich dafür, diese diese Neuzeit anzuführen, also an das, ich mag ihn wirklich sehr und der hatte ein Gericht auf der Karte, Spiegelei mit Spinat und weißem Trüffel, mhm, also und das war genau das, was ich dir, was ich euch gerade gesagt hab, das war ein Spiegelei gebraten, das war.
01:02:57 Dennis Kuckuck
Blubspin, also kein Blubspin, um Gottes Willen. Entschuldigung, aber es war ein Cremespinat und dazu weißen Trüffel, das hat er geschickt. Ja, also Mut, krassen Mut zu haben, das in einem drei Sterne Restaurant dieser Weltklasse zu schicken, ist krass, find ich einfach krass. Gehört natürlich auch eine Entwicklung zu, dass du dir das zutraust und eine Sicherheit dort, wo du stehst.
01:03:22 Dennis Kuckuck
Aber um da wieder zurückzukommen, diesen Wohlfühlcharakter, Du gehst doch so essen, um irgendwie nur mit dem Bauch oder mit dem Gefühl, das Ganze zu erklären. Daher kam ich eben darauf, der Gast muss das nicht verstehen, was hier passiert, er muss es fühlen, meiner Meinung nach. Und wenn der das fühlt, O. K., krass, ich hatte auch keine Bratensoße mehr und ich hab mir auch das Salatdressing drauf gemacht. Hey, hey, mehr willst du ja gar nicht, mehr willst du gar nicht. Und wenn die Geschichte an deinem Tisch erzählt wird vom Koch oder von der Servicekraft, dann.
01:03:54 Dennis Kuckuck
Dann hast du sehr oft die Gäste schon in so ein Bann gezogen, wo einfach vieles Schönes passieren kann an dem Run noch.
01:04:01 Buddy
Ach mega, jetzt krieg ich schon wieder Hunger, weil ich komm mit Spiegelei und weißer Trüffel und Rahmspinner, das hat mir der Ralf Bos mal gekocht und das war auch lustig, das war auch vor einem Podcast, sagt er, jetzt müssen wir erst mal was essen und dann hat er, das war, glaub ich, australischer Wintertrüffel, den ich ja sehr schätze und er sagt, ach, dann nehmen wir den jetzt auch noch und dann haben wir halt ein bisschen Trüffel gegessen und, Gemäß der Trüffel,
01:04:25 Carsten
Mit seiner Boxsack,
01:04:28 Buddy
Mit der Trüffel ist erst dann gut, wenn man das Essen da drunter nicht mehr sieht. Ja, und das war halt schon mega und das, das kam mir gerade wieder so in den Kopf, weil ich finde, auch wenn man jetzt so zum Beispiel ein 3 Sterne ist, man darf sich sowas dann auch mal leisten, vielleicht nicht bei jedem Gang. Ja, weil dann sag ich auch, kann ich auch zu Hause, aber ich glaube, wenn das in so eine Inszenierung reinpasst, find ich das super. Ja, Also absolut super sogar.
01:04:52 Carsten
Jetzt Sitzen wir hier in einer ungewöhnlichen Kombination eigentlich, weil meist, wenn wir diesen Podcast machen, dann sagen die Köche nicht, ich hol manchmal auch noch mal ein Sommelier dazu, ne. Aber ihr seid ja schon auch vor der Übergabe, habt ihr mit Dennis hoch 2 gegangen, ne, das ist ja echt ungewöhnlich, ne. Also, wie ist das für dich, Dennis, ist das, was, was ist das Konzept, wie ist das, wenn man, wenn man so zusammenarbeitet, was muss man sich darunter vorstellen überhaupt?
01:05:17 Dennis Ruhl
Also, ich glaube, das Konzept ist ganz, ganz leicht zu beschreiben, nämlich Freundschaft. Freundschaft außen und also außerhalb und auch hier im Inneren des Restaurants und dann ist es eigentlich fast keine Arbeit mehr. Es ist, es ist Spaß an der Freude, Spaß am machen und das dann zusammen, sag ich mal, ne. Also ja, gut, wir kennen uns jetzt ein bisschen mehr als 2 Jahre, aber ich glaube, wie du vorhin sagst, Arsch auf Eimer, nicht gesucht, gefunden und wenn es passt, dann passt es einfach, ne. Das ist in jeder guten Beziehung so und.
01:05:48 Dennis Ruhl
Dann macht auch alles miteinander Spaß, was wir auch wirklich fühlen. Also das Arbeiten zusammen, wenn wir mal draußen unterwegs sind, zusammen, ob es jetzt mal ein kleiner Lunch irgendwo ist oder mal wirklich eine Veranstaltung, wie jetzt letztes Jahr die Rolling Pin zum Beispiel. Wir hatten 2 Tage unheimlich viel Spaß miteinander, jeder für sich natürlich, aber auch zusammen und deswegen kam das, glaube ich, auch so dieses.
01:06:08 Dennis Kuckuck
Genau, Man braucht, man braucht immer irgendwie so seinen Compagnon, irgendeinen Gegenpart. Also, Und das hab ich einfach in Dennis gefunden, dass das passt. Das ist natürlich jetzt so mit der Übernahme, ist es noch mal 'n bisschen distanzierter geworden, weil man da auch klare Kante zeigen muss für die Mitarbeiter. O. K., pass auf, ich, ich versteh mich mit euch allen, aber da ist auch irgendwo 'ne Grenze, da ist 'ne Grenze und und das ist natürlich in so einem Freundschaftsding, was dann so in der Kürze der Zeit, wo wir uns kennen, schon so intensiv geworden ist, ist das natürlich schwerer nach außen darzustellen.
01:06:44 Dennis Kuckuck
Also nach außen heißt hier im Restaurant, Küche, das klar darzustellen, O. K., für den Dennis gelten genau die gleichen Regeln, also denn nur weil wir jetzt Kumpels sind und wirklich gut befreundet, heißt es nicht, der hat 'n Freifahrtschein hier, weil du ja am Ende dann auch diesen, dieses Führungsding hier durchziehen musst, weil du am Ende des Tages steht, das freu ich mich jetzt zu sagen, steht dein eigener Name halt vor der Tür. Genau, und und Dennis und ich, das das ist einfach super,
01:07:12 Buddy
Ich weiß nicht, wie alt bist du jetzt?
01:07:15 Dennis Kuckuck
33 Ja,
01:07:16 Buddy
Also jetzt über 33 2 Sterne, du musst jetzt das Ding auch durchziehen, du musst zum Schwimmen bringen. Ja, also das ist schon, schon auch ein, ja, ein Brett, ja, also Donnerwetter, ja, find ich cool. Was ich auch cool finde, ist, wir haben eine Geheimwaffe, das ist ein Fragebogen, ja, der ist ganz schlimm. Ja, und wir haben eine Playlist, Und weil wir jetzt 2 Dennis haben, dürfen auch 2 Dennis sich 2 Lieder wünscht, ist das selber? Ja, und was hast du denn für Lied, Carsten heute?
01:07:45 Carsten
Ich hab jetzt, also eigentlich hatte ich was anderes vor, aber es gibt von 'Wir sind Helden', das Lied gekommen, um zu bleiben. Ja, sehr stark, sehr stark, passt ja auf wie Faust auf Auge und.
01:07:58 Carsten
Und vielleicht kann man noch was von Sven Wade, vielleicht ahne ich da,
01:08:03 Buddy
Aber das kann, kann ja Dennis da machen. Oder genau, das war einer von den von den beiden. Ich hatte noch von dem Proclaimers, I'm gonna be five hundred miles, hab ich genommen. Ja, das hat mir irgendwie gepasst, auch mit der mit dem Aussicht hier, ne, ne, was sagst du denn, Dennis?
01:08:17 Dennis Ruhl
Ich hab eigentlich, Ich hab das schon mal kurz gespickt, im Laufe des Mittags, aber ich hatte eigentlich 2, aber ich entscheide mich jetzt für Zusammengroß von Kluso ist das,
01:08:27 Buddy
Glaube ich, ja, ja, Zusammengroß und Fantas, ne, ja, 4 und plus so,
01:08:35 Dennis Ruhl
Genau so, ja,
01:08:37 Buddy
Cool, die gingen ja in Rente nächstes Jahr, wurde mir gesagt, ne, ja, ja, Was ich eigentlich schade finde.
01:08:44 Dennis Ruhl
Ja, ich durfte noch ein Konzert und ein Open Air Konzert auf Sülzen Allee Hof war und am alten,
01:08:50 Buddy
Also ich weiß noch, Ralf Bos und ich haben das Modem mal ein Zettel unter der Tür durchgeschoben, weil wir wussten, dass er im Romos ist in Frankfurt und wir hatten da einen Podcast und dann haben wir ein Zettel unter der Tür durchgeschoben unter dem Motto, wenn du einen Podcast mit uns machen möchtest, bitte ruf uns an. Ja, so es kam nie ein Anruf, Und Dann hat Ralf ihn im Flieger getroffen und, Und vergessen ihn zu fragen. Ja, und das war auch lustig, soll sein, nee, soll nicht sein. Sag an, Dennis.
01:09:18 Dennis Kuckuck
Also, ich würd tatsächlich was von Sven Fett nehmen und da gibt es eigentlich 2 Sachen, entweder deinen Schweiß, weil das wirklich hier alles harte Arbeit ist und das fällt einem keinen zu, niemanden zu, die die Sache, oder we are.
01:09:34 Buddy
Ich gucke mal, was ich finde und dann nehmen wir Das.
01:09:38 Dennis Kuckuck
Ja, es ist relativ neu und dein Schweiß ist so Ende 90er, 99 oder so und das ist es ist einfach nur. Ich glaube, da gibt es, wie viele Lyrics gibt es da, nicht viele, außer dein Schweiß und und das, das, das erklärt, glaube ich, das, was hier passiert. Also, das ist harte Arbeit und wir, wir haben die große Möglichkeit, uns kreativ bedingungslos auszuleben.
01:10:02 Buddy
Aber ihr habt doch zweimal Service, ne? Also, ihr habt mittags und abends, ne? Nur abends,
01:10:05 Dennis Kuckuck
Nur abends und den Mittagstisch haben wir jetzt aber vermehrt wieder reingenommen, weil ich einfach merke, das war so einer der ersten Dinge, die ich geändert hab, dass der Mittagstisch wieder präsenter wird. Aber du hast bei uns jetzt die flexible Art und Weise oder die Möglichkeit, flexibel dein Menü zu gestalten. Das heißt, wenn du um 12 kommst, bekommst du das große Menü. O. K., also es gibt nicht nur dieses eingefahrene 4 Gang Menü, sondern du kannst auch dieses 7 Gang Menü essen. Das ist ganz wichtig, dass du da halt jetzt die Gastronomen auch abholst, dass du diese, Also wichtig ist, dass jetzt dieser Lunch jedes Mal rappelvoll ist, also der muss knallen, ansonsten kannst du den Abend nicht zumachen und du bekommst es eigentlich nicht mehr hin, mittags und abends auf zu haben, weil du hast keine 2 Teams und diese Arbeitsstunden, na ja, ne, da kommt irgendwann mal bestimmt jemand vorbei und sagt, mittags und abends auf, das das kann nicht funktionieren und daher haben wir uns jetzt da wirklich.
01:10:59 Dennis Kuckuck
Nach vielen Gesprächen mit der mit der Geschäftsführung darauf geeinigt, O. K., wenn mittags auf ist, dann ist abends zu und andersrum halt.
01:11:06 Dennis Ruhl
Und es läuft auch wirklich gut und man muss auch mal das Psychologische beim Gastronomen, egal ob Koch oder Kellner, Servicekraft sehen, man hat einfach mal frei wie ein normaler Mensch, ne, weil sonst, ja gut, gestern war jetzt nicht so schlimm, aber manchmal sonntags abends gehst du auch um 2 nach Hause, ne, und dann trinkst vielleicht noch, weil es letzten Tag der Woche ein Bierchen, Weinchen zusammen, dann wird es schon wieder 3, Dann bist du zu Hause bist, schlafen gehst, ist es 4 ne und dann willst du dein Frei noch richtig genießen. So bist du nach dem Mittagsservice, der ja immer erfolgreich war oder auch in Zukunft sein wird, bin ich mir ganz sicher, es wird toll gegessen, die Leute haben Spaß, also jetzt gerade auch bei diesem Wetter, ne, jetzt im Frühling super, macht mega viel Spaß, dann geht ihr noch danach mal kurz im Schlosspark hier spazieren, sonst was.
01:11:54 Dennis Ruhl
Und Und dann, wir sind einfach um 18:00 Uhr raus, mhm, plus minus, ne, im Zweifelsfall auf der Couch, im besten Fall geht man noch zusammen was essen oder mit seinen Liebsten, so und man kommt nicht einfach komplett übermüdet und sonst, ach, morgen, morgen ist eigentlich frei, ich will was erleben, ich will was machen, ich will wohin fahren und geht müde, eigentlich ins Freie, ne. Also das hat auch psychologische Vorteile.
01:12:17 Buddy
Also Ich find es eine gute Idee,
01:12:18 Carsten
Ich find auch Mittagessen super, ein totaler Fan, aber was mich gerade frage ist, wie ist denn der Weinumsatz im Vergleich zu abends, machst du denselben, Ganz oder ist es so? Ich glaube mehr, mehr, weil Sonntagabend als Sonntagabend,
01:12:29 Dennis Ruhl
Du musst differenzieren nach Italien, also ja, Samstagabend, nee, nee, nee, aber Sonntagabend und Mittag mach ich mein mittags schon mehr und auch die besseren Flaschen, muss ich sagen, klar, es gibt immer, es gibt immer Leute, die sagen, ja, es ist mittags, ich mach mal 2 Gläschen, gibt es abends auch, abends gibt es aber auch die Leute, Ich trink heute nichts, Aperitif und dann war es das. Ich hab morgen was zu tun,
01:12:48 Dennis Kuckuck
Ich hab morgen was.
01:12:49 Dennis Ruhl
Ja, Ich muss ja morgen arbeiten, aber auch die Gäste sind abends auf der Couch, die können noch kompletten Abend ausnüchtern oder weitermachen, die müssen ja jedem selber überlassen, ne. So, also was wir hier mittags manchmal für Flaschen aus dem Keller holen und und wie oft ich dann eigentlich in in Keller gehen darf, um Flaschen zu holen, im Gegensatz zu abends, macht einfach Spaß. Es macht wirklich einfach Spaß und das muss man auch auch mal aus Serviceseiten, aus Somlavi, Seite sehen und ist ja nicht nur so, dass wir ja, wir freuen uns jetzt vielleicht mal eine bessere Flasche zu verkaufen, weil wir, wir probieren ja auch mit und die Leute, die wirklich was super hochwertiges sehen, ne, also wir reden hier von 1000 2000€ Flaschen, die sagen auch immer, nehmt ihr ein Glas, nehmt, nehmt euch ein Glas mit, probiert zum Team und das ist eben dieser unheimliche Mehrwert, auch ja, von hier, von von dieser Weinkarte, von dieser.
01:13:44 Dennis Ruhl
Größe der Weinkarte, auch von dieser Vielfalt der Weinkarte und der Individualität, ne, sag ich jetzt mal.
01:13:51 Buddy
Ach, ich find das super, ich hab ja früher Romani Conti lange für ein Reifenhersteller gehalten, aber das war falsch, hab ich dann auch gelernt.
01:13:57 Dennis Ruhl
Tatsächlich, ich hab wieder so geklackert, da lief immer was aus,
01:14:02 Carsten
Hab mich immer so entgeistert, ist auch eine Art Schmieröl, aber schnell Frage, genau, also antworten kann, wem grad was einfällt, schnell und knackig, was, Frühstückst du jeden Morgen? Nichts.
01:14:16 Dennis Kuckuck
Jeden Morgen frühstücke ich ein Alpro-Soja-Joghurt mit Pfirsich. Der alte Pfirsichgeschmack,
01:14:22 Carsten
Das beste Kochbuch oder das Lieblingskochbuch,
01:14:27 Dennis Kuckuck
Der Esscofi, der steht immer da, den hab ich immer da und das ist so die der Garant dafür, um mal nochmal die Basis rauszuholen.
01:14:34 Dennis Ruhl
Kochbuch, ja, ich könnte jetzt was sagen, aber bei mir ist wahrscheinlich ein Wein, Weinbuch, hast du 1 was du so musst, Simple Wine von Aldo Somm, Genau, ich dachte einfach, einfach Wein. Ich dachte,
01:14:43 Carsten
Er sagt Simply Wine, weil das wär von mir gewesen, aber nein, ist Simply. Das zweite, das zweite, euer Signature-Dish,
01:14:52 Dennis Kuckuck
Wenn ich den jetzt so sagen kann, ist auf jeden Fall der Skrei mit Sauce Vangeon, Fichtenschrossenöl und Brandat mit Kopfsalat,
01:14:59 Carsten
Vinaigrette und geh ich mit, geh ich mit. Ja, wenn ihr eine Zutat wärt, was wärt ihr dann? Spinat,
01:15:09 Carsten
Schnitzel, Schnitzel.
01:15:16 Carsten
Wir haben.
01:15:16 Dennis Ruhl
Ja auch wieder Schnitzelmontag, fällt mir gerade ein,
01:15:18 Carsten
Hier heute. Ja, ich mein, in Berlin gibt es ein Spitzenrestaurant, das ein Schnitzel Mittwoch macht, oder ist das ne, also wer weiß, was kommt, euer Lieblingsrestaurant,
01:15:28 Dennis Kuckuck
Lieblingsrestaurant Henne. Also hier in Köln bin ich super gerne 'ne Henne, ist einfach Steinhaus zur Post.
01:15:36 Dennis Ruhl
Also die Poststuben, Ja, Bassroom, tatsächlich.
01:15:39 Carsten
Ja, was kocht ihr zu Hause am häufigsten?
01:15:42 Dennis Kuckuck
Pasta, auf jeden Fall. Meine Tochter ist 4, da ist das, das, das Lieblingsessen zurzeit Nudel und ich finde,
01:15:49 Buddy
Machst du auch diese, diese, diese Schweinetomatensoße,
01:15:52 Dennis Kuckuck
Die Schweinetomatensoße,
01:15:53 Buddy
Das ist Wasser, bisschen Ketchup, Ne, vielleicht noch.
01:15:59 Dennis Kuckuck
Ein bisschen Honig. Auf gar keinen Fall, auf gar keinen Fall. Es gibt bei uns Butter dazu, weil für sie natürlich, also Nudeln mit Butter, das ist so, aber Salzbutter. Papa, bring bitte Salzbutter. Das ist schon der richtige Weg, finde ich, finde ich auch.
01:16:14 Buddy
Am liebsten.
01:16:17 Dennis Kuckuck
Esse ich rote, roten Fisch und dann fragt irgendwann mal meine Mutter, was ist das denn für roten Fisch, Lachs oder was? Nee, Rotbarbe, sehr gut, das ist mein Kind.
01:16:29 Carsten
Der größte Küchenfail oder der größte Weinkellerfail und sowas gibt mal irgendwie die Bude angezündet, irgendwie den Karton rum und die Container in die falsche Flasche umgefüllt oder so,
01:16:39 Dennis Ruhl
Was einem selbst passiert ist, ja, was einem selbst,
01:16:41 Carsten
Was einem selbst passiert ist,
01:16:43 Dennis Ruhl
Vorletztes Silvester habe ich die Weine für den Abend vorbereitet, dann ist mir eine Flasche Georg Breuer runtergefallen, Und ich hab sie mit dem mit dem Fuß noch auffangen können und sie steht wie 'ne 1, aber ich bin mit meinem ganzen Körpergewicht und Knie auf diesen Flaschenhals und hatte bestimmt 2 Monate danach 'n dickes Knie und Bandage, aber mit den Händen aufbauen und im Arsch dann wieder umhauen und bin dann hier rumgehumpelt wie ein Invalider.
01:17:13 Dennis Kuckuck
Küchenfail.
01:17:17 Dennis Kuckuck
Ich, ja, ganz klar, Heiligabend in der Hansestube im Excelsior. Ich hab allein Soße gekocht und hab das das Technische einfach nicht gewusst oder war mir nicht bewusst, dass wenn du 'ne Menge Rinderfilet, Portionierte Steaks in der Schublade hat, dass er so eine Eigendynamik mit der Temperatur anfängt und am Ende war alles durch. Da waren bestimmt 20 Uhr.
01:17:40 Buddy
Super Perso essen danach, oder?
01:17:41 Dennis Kuckuck
Da war aber auch die Luft schneiden. Da brauchst.
01:17:46 Carsten
Du kein Fleisch zu schneiden.
01:17:50 Carsten
Ja, wichtigster Lehrmeister, habt ihr euch schon beantwortet oder wollt ihr da noch was anderes in die Runde werfen?
01:17:55 Dennis Kuckuck
Ich Würde sagen alle drei waren ganz ganz wichtig für mich oder alle vier. Eigentlich muss ich ja vier sagen, weil, Die Besonderheit, die es bei mir gab im Montsonnet war, da gab es ja 2 eigentlich. Der eine, der dir gezeigt hat, dass dieses Restaurant mal nicht von einem Koch geführt wird, sondern Vincent hat dieses Restaurant ja geführt und dir auch vermittelt, dass beide Seiten ganz wichtig sind. Das war die erste Station, wo ich das gelernt habe, dass der Service genauso wichtig ist wie die Küche. Ja, ansonsten gab es immer diesen,
01:18:26 Dennis Kuckuck
Ich bin der Koch und ich.
01:18:27 Buddy
Mach das und ich bin der Inhaber.
01:18:29 Dennis Kuckuck
Genau, Ich bin der Inhaber und im im Moss, im Moss und ihr hat so beides. Daher würde ich alle 4 sagen, also alle 4 für ihre Art und Weise prägend und der Wissler Stempel, das war jetzt so, das der Feinschliff, der der kam und ist für mich.
01:18:44 Dennis Ruhl
Also bei mir auch alle, alle Damen, die ich vorher schon genannt habe, aber ich glaub am wichtigsten wegebnend und nachhaltig. So wichtig für mich persönlich, freundschaftlich und familiär ist Desiree statt.
01:18:55 Carsten
Das beste Essen eures Lebens, so habt ihr das beste Essen bisher gehabt, das beste Menü oder es kann auch, es kann auch bei Muttern sein, aber was ist so spontan das beste Essen des Lebens?
01:19:08 Carsten
Zum Beispiel, ich finde, das ist super schwer, ne, es ist sau schwer, immer,
01:19:12 Buddy
Es klingt so, ich hab da übrigens auch letztens nachgedacht drüber, ja, ja, und und war dann erst bei Wirsinggemüse und Frikadelle von meiner, Oma. Und dann fiel mir aber ein, dass sie immer so 2 Becher Sahne reingekippt hat und dann hab ich gesagt, nee, kann ich nicht machen. Also jetzt aus, weil man das macht man heut nicht mehr. Ja, also ein bisschen, aber nicht 2 Becher Sahne. Dann hab ich aber vor, ich glaub vor einem halben Jahr, wieder Wirsinggemüse gemacht.
01:19:38 Dennis Kuckuck
Und da hat der Becher Sahne gefehlt und das war so lecker mit der Sahne.
01:19:43 Dennis Kuckuck
Ich, ich, das was mich, Krass krass fasziniert hat, war das allererste Mal, als ich hier essen war. Hätt ich nie vergessen, Aloe Vera aus der Easy Flasche mit Kohlensäure versetzt und dann hast du es in den Mund genommen und das hat, also hab ich das, also da war so, wie, wie kommt, also wie passiert sowas, warum macht man sowas, also was ist der Gedanke dahinter und ansonsten würd ich sagen, unsere italienischen Reisen als Familie, du setzt dich hin und bekommst einfach 'ne atemberaubende Pasta und.
01:20:15 Dennis Kuckuck
Am liebsten ist ist mein absolutes Favorite Food ist Pasta Vongole, kannst du einfach immer essen und und wenn du das dann am Meer noch machst, dann bekommst du noch leckere Muscheln und also da würd ich sagen, O. K. Pasta Vongole, nicht auf den Ort, also also nicht bestimmte eine, aber in Italien eine wunderschöne Pasta Vongole, mega.
01:20:36 Dennis Ruhl
Bei mir ist es tatsächlich auf Sylt bei Johannes King im Genussschopf, die der Miesmuscheltopf. Einfach paar Miesmuscheln, bisschen Sauce Rui daneben, bisschen getoastetes Brot. Ich seh irgendwann bei euch,
01:20:50 Carsten
Mein Muschelgang gibt es ja eh schon einen, aber ich seh, da ist noch was rein,
01:20:56 Buddy
Rein Miesmuscheln, bald ist der Rhein wieder so weit.
01:21:00 Carsten
O. K., schauen wir mal, wo würdet ihr unbedingt gerne einmal essen? Also Welt, ihr dürft überall auf der ganzen Welt, ihr dürft irgendein Restaurant nennen, wo ihr immer hin wollt.
01:21:08 Dennis Ruhl
The French Laundry,
01:21:09 Carsten
Ah, witzig,
01:21:10 Dennis Ruhl
Wirklich, Ich wollte genau das Gleiche. Also, gut, Benchelong, Dennis,
01:21:17 Dennis Kuckuck
Das, das ist so, ich glaube einfach, das ganze Drumherum ist ja, weil es das Restaurant dort ist und das, ja, das ist krass.
01:21:28 Carsten
O. K., welche Zutat mögt ihr überhaupt nicht oder welchen Wein magst du überhaupt nicht? Orange Wein. Ja, O.
01:21:34 Dennis Ruhl
K., Brauch, also brauch, Brauchen Menschen, aber nicht hier im Restaurant. Das mag ich so gar nicht.
01:21:41 Carsten
Gibt es so eine Zutat, wo du sagst, ey Koriander,
01:21:44 Dennis Kuckuck
Ich mag keine gekochten Champignons, das meinst du gar nicht, das ist also so Pilze so in der Konsistenz, ich mag den Geschmack davon, das ist alles fein, aber dieses Rumgebeiße auf so einem Gummipilz, ja da krieg ich zu viel, das ist so boah wirklich, das ist ein Kindheitstrauma, ich muss sie immer aufessen und.
01:22:03 Carsten
Ich muss.
01:22:04 Dennis Kuckuck
Immer aufessen und das war immer so, boah, wirklich Pilze, ich hab Pilze im Menü, keine Frage, der Champignon ist auch drin, aber roh aufgehobelt und also so und und wenn ich jetzt Pilze brate, dann fliegen die durch die Pfanne, bekommen diese Röster rum, bekommen ein bisschen Knoblauch, ein bisschen Butter und sowas, kommen aber wieder raus und haben nicht dieses, dieses Gummiartige, was die dann sonst, wobei,
01:22:26 Buddy
Wenn die dann nachher so total runter geschmirgelt sind, find ich es auch wieder geil. Ja, Ja, ich finde dann, ich kann das nachvollziehen mit der Konsistenz, aber ich mag das dann im Balsamico, wenn die dann so ganz, ganz runter sind und dann kalt, also nicht warm, sondern kalt. Dann finde ich es wieder super.
01:22:42 Carsten
O.
01:22:44 Buddy
K., Wie viel Fragen darf ich noch, weil ich weiß, mach noch 2. Nein, du, hey, ich bin, ich bin halt gut gelaunt, also alles gut.
01:22:51 Carsten
Was ist ein unbegründeter Küchenhype? Gibt es irgendwas in den letzten Jahren, wo er sagt, man beim Weinen hast du schon gesagt, Orange ist für dich jetzt erstmal hätten wir nicht gebraucht. Gibt es ein Küchenhype, wo du sagst, boah, echt, das war jetzt Dubai Schokolade, geht mir nicht in die Rübe rein.
01:23:04 Dennis Kuckuck
Ja, das ist so,
01:23:06 Buddy
What the fuck ey, Aber ist eine super Marketingidee, finde ich.
01:23:09 Dennis Kuckuck
Und jeder springt darauf auf. Also, wenn also wenn Lind auf diesen auf diesen Zug aufspringt, dann weißt du, O. K., das verbreitet sich und wir waren jetzt im Urlaub in Südamerika in der Dominikanischen Republik und dann guckst du einfach, da ist deutsche Schokolade, Lindt, Dubai Schokolade, da denkst du dir, what, what, was ist denn los? Das ist immer noch ein Ding,
01:23:30 Carsten
Weil ich hab den Eindruck, bei uns ist es eigentlich quasi jetzt verschwunden. Nee, bei uns ist weg,
01:23:33 Dennis Ruhl
Das war mal paar Wochen, Monate, wenn überhaupt.
01:23:37 Carsten
Dein genialster Küchenhack und vielleicht gibt es auch ein genialen Weinhack, wir hatten das auch nicht, vielleicht gibt es irgendwas,
01:23:42 Buddy
Was man ja nicht mit dem Knie auf den Hals,
01:23:44 Carsten
Das ist absolut nicht, nicht, es ist das falsche Konzept auf jeden Fall. Wobei dein Weinhack ist, dass du Nummern auf deine Flaschen, wenn du auf die Flaschen schreibst oder dass das umkringelst, ne und dann online stellst.
01:23:57 Dennis Ruhl
Ja, es gibt also, ich habe ja einen eigenen Wein mit der Familie Stodden von der Ahr gemacht und da gibt es 288 0,75 Flaschen. 24 0,734 Doppel Magnum und 18 Magnum Flaschen. So, das ist die Menge. Alles andere haben musste für die Verkostung unsererseits drauf gehen, sonst wär da bestimmt noch 34 Flaschen mehr ausgegangen. Doppel Magnum, Und Der Ben von der Ben Müller Birkholz Big Ben auf Instagram.
01:24:30 Buddy
Hat uns immer irgendwie markiert, wenn er, wenn da Numbers steht und dann haben wir uns immer irgendwo mal hochgepusht.
01:24:35 Dennis Ruhl
Wer hat die, Kleinste Nummer vom Gesamtvolumen und deswegen hab ich das mal mitgemacht, ist aber ein bisschen eingeschlafen, weil gefühlt, ich kauf keine Flaschen, die immer diese Nummern hat und wenn, dann ist es ist spontaner oder zufällig und Ben kauft sehr viele Flaschen mit Nummern drauf, hab ich das Gefühl, um einfach diesen Post mitzumachen.
01:24:59 Carsten
Ja, wir lassen dich nicht raus aus dem Küchenheck. Also, hab ich gerade am überlegen, Küchenheck, Manchmal ist auch 'ne Zutat, wo du sagst, die macht jedes Gericht besser oder so, oder ich finde.
01:25:10 Dennis Kuckuck
Salzzitrone einfach als Produkt, das das gibt dir, das gibt dir Frische, das gibt dir Salzigkeit, das das pusht das wirklich krass gut, Sauermilch, Sauermilch, also wenn ich so als Küchenheck so der die Sauermilch, die die haben wir damals zusammen, ja so vor vor dreieinhalb Jahren eingeführt und, Ich hab die auf einem Bio-Bauernhof bekommen und bin dann auch immer dahin gefahren und hab die Sauermilch abgeholt, dann haben wir die abgehangen und dann waren die im Urlaub, dann musste ich selbst Sauermilch machen.
01:25:41 Dennis Kuckuck
Also die Sauermilch ist so 'ne Allrounder, weil wenn du die abhängst, du hast, du hast einfach schöne Frische, du hast den Molketon da wunderbar drin und kannst die super individuell unterheben überall und hast die dabei und es macht einfach alles leichter und leckerer als so 'ne Creme Fraiche. 'Ne Creme Fraiche, die, die kannst du unterheben, aber, Die wird ja flüssig, die hat ja gar nicht ein Stand und wenn du das mit dem Joghurt machst, dann hast du diese Joghurtsäure, die das sehr oft dann auch wieder boykottiert, das was du da machst und dann weißt du genau, das ist, das ist Joghurt mit, also es schmeckt,
01:26:15 Buddy
Macht es flatterig,
01:26:16 Dennis Kuckuck
Und Schmand ist zu bröckelig, super oft. Also du hast ganz Gier ähnlich, da hast du auch diesen Joghurt Charakter drin und und die Sauermilch ist halt immer noch eine Milch in dem Falle, aber du kannst das Stückige da rausnehmen und hast, Einfach so 'ne Vollmundigkeit und ich finde mit Sauermilch, das das kannst du nicht mehr wegdenken,
01:26:37 Buddy
Aber bei der Salzzitrone bist du, hackst du die dann oder machst du unterschiedlich,
01:26:41 Dennis Kuckuck
Mal mal nehm ich nur den Saft, ja, Es gibt auch einfach super oft, dass ich nur den Saft nehme und Larissa darf dann einfach den Rest weiter verarbeiten, dieser oder andersrum oder Larissa braucht nur den Saft und ich muss mir was überlegen und dann kannst du die die Schale halt abschneiden und in feine Julienne schneiden und dann machst du es, sag ich mal, auf die Rotbarbe oder mit auf die Langoostine drauf und du bekommst direkt 'n ganz anderen Charakter dazu und ja, es macht es tiefer, breiter, gibt mehr Power und ist halt nicht.
01:27:12 Dennis Kuckuck
Salz mit Zitrone, sondern du hast dieses Eingelegte, was da auch nicht mehr diese, diese beißende Säure mit sich bringt, sondern diese beißende Säure würd ich in so einem ganz hellgelb bezeichnen, wenn du das so erklärst in Farben und die Salzzitrone ist halt dieses dunkle Gelb, diese dunkle Tiefe, die das mitbringt, aber immer noch den Gelbton mit der Frische hat.
01:27:36 Buddy
Ja, ja, schön erklärt. Also ich find Salzzitrone ist total Alle unterschätzt, ne, weil es war ja mal so ein Hype, alle haben diese marokkanische Salzzitrone überall reingeballert, auch wenn es keinen Sinn gemacht hat. Und ich hab jüngst, hab ich auch mit Salzzitrone ein bisschen rumgebastelt, wir haben es dann nicht gegessen nachher, weil es ist dann doch in die Hose gegangen wegen was anderem und also deswegen nicht immer ist Nussbutter gut, aber egal, ein anderes Thema und nichtsdestotrotz find ich das.
01:28:07 Buddy
Extrem wichtig, weil oft sind es die einfachen Sachen und eben nicht noch irgendein Pülverchen oder sonst was, sondern da ist es dann wirklich, die Salz Zitrone, ja, oder ein schöner Pfeffer oder oder der als guter Hack daherkommt. Ja, ist ein schönes Schlusswort eigentlich,
01:28:21 Carsten
Oder ich wollt eigentlich noch fragen nach dem schönsten Moment der letzten Woche bei den beiden, vielleicht kriegen wir noch ein schönes Buch sagen. O. K., da muss ich aber mal meinen Kalender, ich dann, dann muss ich im Kalender, muss ich nach, weißt du, ich mein, Gedächtnis ist total, was war denn bei euch der schönste Moment der letzten Woche?
01:28:38 Carsten
Oh, ich weiß es bei mir, ich hatte Hochzeitstag.
01:28:42 Carsten
Du musst es jetzt sagen. Ja, und ich war in der Caruso Pasta Bar essen in Köln. Das lieb ich auch sehr und es war ein wunderbarer Abend, ein schöner Wein, tolle, tolle Gerichte und wirklich viel Spaß gehabt und ja,
01:28:53 Buddy
Das war und ich war wieder nicht eingeladen.
01:28:56 Carsten
Aber man guckt am Hochzeitstag, entschuldigt, das hab ich ein bisschen witzig gewonnen. Wer ist das? Das ist der Buddy. Übrigens, der Buddy ist heute dabei. Das war unser letzter Hochzeitstag.
01:29:09 Buddy
Liebe Grüße.
01:29:13 Dennis Kuckuck
Für mich ein absolutes Highlight in der Goldsteinstraße in Köln, da gibt es Igelato, dieser Misstil. Oh ja, ah, wunderbar, das ist wirklich, Immer ein Ort, wo ich am liebsten hinfahre. Da fahre ich durch die ganze Stadt, ich wohne in Rath und fahre durch die ganze Stadt, um dorthin zu fahren, esse zwei Kugeln Eis mit meiner Tochter und meiner Frau und dann geht es mir wunderbar.
01:29:35 Carsten
Welche Sorten nimmst du?
01:29:37 Dennis Kuckuck
Haselnuss, ich bin absoluter Haselnuss Fan. Haselnuss ist mein all time favorite und anhand dessen messe ich auch jede Eisdiele. Jede Eisdiele wird an der Haselnuss Geschichte gemessen und dann gibt es immer eine variable Sache, mal Salz, Karamell, mal was Fruchtiges, Sorbis sind es nie, aber es ist immer ein Cremeeis, also ein richtiges Eis und meine Tochter nimmt immer Vanille und meine Frau nimmt da Vanillestraciatella, also hast du immer so die die Dinge, die du so miteinander mal probieren kannst und das war eine, das ist immer schön, wenn wir dienstags oder wann auch immer dann dahin fahren zu dritt und einfach eine Kugel Eis essen.
01:30:15 Dennis Kuckuck
Und dann dort durch den Volksgarten noch möglicherweise laufen zum Spielplatz und du weißt einfach, das sind so die Minuten, die haben halt nichts mit unserer Arbeit zu tun, weder von mir noch von meiner Frau, sondern es sind einfach nur wir 3 und genießen das Eis, das ist jedes Mal mega.
01:30:31 Carsten
Am Wochenende ist da eine Schlange vor, ne, das Ding, jeden Dienstag auch, das kann sich ja auch sein, Dienstag auch, wenn du hinkommst. Ja, also das ist legendär in in Köln. Und bei dir?
01:30:41 Dennis Ruhl
Bei mir, ich hab eigentlich 2 schöne Momente letzte Woche gehabt. Zum einen am Donnerstag war so grandioses Wetter und ich bin einfach mal 2 Stunden Fahrrad gefahren, durch ja, nach Köln rein, raus und das war schön. Und ja, letzte Woche war auch wieder so ein kleines privates Happening an der Ahr und das ist natürlich, das ist immer schön. Da gibt es immer ein paar schöne Fläschchen Wein, tolle Gespräche, tolle Zeit und es macht immer Spaß tatsächlich. Ja, Das ist schon schon Heimat auch für dich.
01:31:11 Dennis Ruhl
Ja, also für mich, immer wenn ich da hinfahr und dann, wenn ich das Glück hab, mal auf die Weinberge zu sehen und wenn es schönes Wetter ist und wenn wir noch mal ein bisschen draußen sein können und die Gesellschaft genießen zu haben, das ist wirklich für mich dann dieses Heimkommen und alles, was hier passiert, also in Köln oder irgendwo anders, man kann es mal kurz ausblenden, das ist wie wie so ein Kurzurlaub, das ist so nah,
01:31:32 Carsten
Das ist so eine eigenen Kilometer schon hier,
01:31:34 Dennis Ruhl
Das ist eine Stunde und für mich ist das immer wie Heimkommen, wie, Familientreffen, wie alles Mögliche, also einfach dieses, dieses herzerwärmende Gefühl, sag ich mal,
01:31:46 Buddy
Mega, sowas, ne. Oh Mann, ja, cool, sind wir durch für heute. Ja, mega, ne, super. Also, wir haben jetzt auch wirklich anderthalb Stunden geplaudert, das ist, glaub ich, schon an der Grenze dessen, was, was man den Menschen draußen zumuten kann. Ja, Wobei ich hab gehört, es gibt noch längere Podcasts.
01:32:05 Carsten
Es Gibt einen Podcast, da reden die so lange, bis ihnen nichts mehr einfällt und die haben tatsächlich 45 Stunden Podcasts.
01:32:09 Buddy
Ich denk, boah,
01:32:10 Carsten
Das ist schon heftig, ne, aber ja,
01:32:12 Buddy
Ja, ich sag auch immer, hey, ihr könnt ja so lange Pause drücken, ja, und find ich auch wichtig. Ich muss sagen, es war wieder mal ein Podcast, wo man hingekommen ist, jemanden nicht kennt, sich ihm aber verbunden fühlt. Warum weiß ich gar nicht. Ja, also wahrscheinlich, weil man so eine gemeinsame Idee hat voneinander, was was so hier über dem Tisch schwebt. Es ist ein ganz besonderer Ort. Ich glaub, ihr könnt mega stolz sein, dass ihr jetzt hier die Next Generation seid und ich da als alter Mann darf das sagen. Ja, und ich persönlich bin total angetan davon, mit welcher Begeisterung und mit welcher Liebe und mit welcher Akribie ihr gedanklich daran geht an das ganze Thema.
01:32:54 Buddy
Das finde ich mega, Und ich glaub, wenn man das dabei hat und noch ein bisschen Liebe dazu, kann einem ja gar nichts schief gehen.
01:33:01 Carsten
Dein Wort in Gottes Ohren. Oder was meinst du? Ich seh es genau, ich hier ist hier jetzt gerade eine ganz, ganz tolle Energie und ich glaube, es ist hochspannend, was, was ihr hier gerade weiterführt, auf die Beine stellt, wie ihr eure eigenen Spuren hinterlasst. Und es ist ein besonderes Restaurant, ihr seid besondere Menschen und ich glaub, ich kann jedem nur raten, jetzt hierhin zu kommen und, Und euch auf dieser dieser Reise zu begleiten. Und ich bin froh, dass ihr hier seid als Kölner, kann ich nur sagen.
01:33:32 Buddy
Ist ja in Bergisch Gladbach, aber das ist ein anderes Thema und ihr da draußen, wir sehen den Dom, wir sehen den Dom genau. Und ich sag mal so, wenn ihr uns da folgen wollt, ihr könnt das bei den Soul Food Passionistas auf der Webseite, das heißt soulfoodpassionistas.de, aber auch auf Instagram und Facebook und so weiter und so fort. Und da haben wir auch diese Playlist, Soul Food Tunes nennt sich das, Soul Food, Tunes, ich, ich laber das immer so ein bisschen weg und da könnt ihr dann eigentlich auch immer die Musiktipps hören. Wir haben jetzt das Folge 195, die wir heute aufgenommen haben, das heißt, wir haben also knapp, glaub ich, 300 Lieder da drauf oder 400, keine Ahnung.
01:34:07 Buddy
Also es wird schon immer voller und es wird immer problematischer, noch Lieder zu finden, die da noch nicht drauf sind. Also deswegen, Hört doch mal rein, ist ganz lustig und wir hören uns wieder. Das dauert auch gar nicht so lange, nämlich ja, am 10. Und am 20. Jeweils. Also das nächste Mal dann am 20. Ja, in diesem Sinne,
01:34:23 Dennis Kuckuck
Vielen, vielen Dank.
01:34:28 Buddy
Danke fürs Zuhören bei den Soul Food Passionistas. Ihr könnt uns erreichen unter, Info@soulfoodpassionistas.de. Also wenn ihr uns supporten wollt, unterstützen wollt oder einfach nur ein paar Tipps loswerden möchtet, immer her damit. Und auch Kritik ist natürlich gern genommen, nur so können wir wachsen. Und in diesem Sinne bleibt uns gewogen, wir hören uns an dieser Stelle und empfiehlt uns weiter. Ciao, ciao.